Heute ist der 18.07.2019

High Life

 

Deutschland, Frankreich 2019, Spielfilm, 113 min, ab 16 Jahre

Regie: Claire Denis, mit Robert Pattinson, Juliette Binoche, Mia Goth

In den Tiefen des Weltalls. Jenseits unseres Sonnensystems. Monte (Robert Pattinson) und seine Tochter Willow (Jessie Ross) leben zusammen an Bord eines Raumschiffs. Sie sind die einzigen Überlebenden einer Crew aus verurteilten Schwerverbrechern, die sich mit dieser Mission ohne Rückkehr von ihren Strafen freikauften und an Bord mit Experimenten der wahnsinnigen Reproduktionswissenschaftlerin Dibs (Juliette Binoche) gequält wurden. In völliger Isolation nähern sich Vater und Tochter ihrem letzten und unausweichlichen Ziel - dem Schwarzen Loch, dem Ende von Zeit und Raum.

 

HIGH LIFE ist Claire Denis' erstes englisch-sprachiges Projekt. Für den Science-Fiction-Thriller arbeitete sie mit einem herausragenden Schauspieler-Ensemble zusammen: neben Robert Pattinson und Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche in den Hauptrollen u.a. auch mit André Benjamin (OutKast), Mia Goth, Lars Eidinger, Claire Tran und Agata Buzek. Für HIGH LIFE holte sich Claire Denis die Expertise des renommierten Konzeptkünstlers Olafur Eliasson für das visuelle Design des schwarzen Lochs. Den Soundtrack komponierte Stuart A. Staples von den Tindersticks. Für die Kamera zeichnete Yorick Le Saux verantwortlich. Das Szenenbild stammt von Francois Renaud Labarthe und Bertram Strauss.

 

 

Rocketman

 

Großbritannien 2019, Spielfilm, 121 min

Regie: Dexter Fletcher, mit Taron Egerton, Jamie Bell

Reginald Dwight ist ein pummeliger Junge, der vom Vater früh verlassen wird und von seiner Großmutter zum Klavierunterricht gebracht wird. Er will Hindernissen zum Trotz Musiker werden, ändert seinen Namen und landet Anfang der 1970er seine ersten Hit mit der Ballade "Your Song". In den USA gründet er sein eigenes Label Rocket Records und landet den Hit "Rocket Man" und etliche weitere.

Es ist schwer zu glauben, aber ROCKETMAN ist der erste Film über das wechselhafte Leben und die Karriere des britischen Popmusikers. Kongenial übernimmt Taron Egerton die Rolle des jungen Elton, der als Ausnahmetalent an der Royal Academy of Music begann und sich zur weltbekannten Musik-Ikone hocharbeitete. Unter der Regie von Dexter Fletcher („Eddie The Eagle“) bringt ROCKETMAN die bisher unerzählte Geschichte dieser faszinierenden Persönlichkeit auf die große Leinwand. Alle Songs im Film werden von den Schauspielern gesungen und nahtlos in das fantastische Rock-’n’-Roll-Biopic eingebunden. Als Elton Johns Songwriting-Partner Bernie Taupin ist Jamie Bell („Billy Elliot – I Will Dance“) zu sehen, seine Mutter Sheila wird gespielt von Bryce Dallas Howard.

 

 

Tolkien

 

USA 2019, Spielfilm, 110 min

Regie: Dome Karukoski, mit Nicholas Hoult, Lily Collins, Colm Meaney

TOLKIEN erzählt von den prägenden Jugendjahren des visionären Autors, in denen er Freundschaft, Mut und Inspiration inmitten einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an seiner Schule findet. Zusammen erleben sie Liebe und Verlust, von Tolkiens turbulenter Umwerbung seiner großen Liebe und Muse Edith Bratt, bis hin zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der die „Gefährten“ auseinander zu reißen droht. All diese Erfahrungen inspirieren Tolkien zu seinen weltbekannten Mittelerde-Romanen.

 

 

Magie der Wildpferde

 

Deutschland 2019, Dokumentarfilm, 98 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Caro Lobig

Sie leben wild und haben einen freien Geist: Wildpferde sind auf der ganzen Welt zu Hause. Nur wie lange noch? Weideflächen werden rar, ihr natürlicher Lebensraum schwindet. Und der Mensch ist gezwungen einzugreifen, um ihren Fortbestand zu sichern. Doch Zäune und Halfter entsprechen nicht dem inspirierenden Wesen dieser Tiere. Sind also Freiheit und Anpassung wirklich vereinbar?

 

Diese Frage beantworten so passionierte wie renommierte Pferde-Profis. Während etwa Trainerinnen wie Sandra Williamson oder Sandra Schneider mit viel Einfühlung den Pferden den Weg in ein menschengeführtes Leben ebnen, versuchen andalusische Züchter den Wildbestand zu erhalten. Die 18-Jährige Simone Hage wiederum begibt sich auf eine ungewöhnliche Reise mit ihrer eigenen Herde. Sie alle geben in ihrer Arbeit dem Zauber der Wildpferde Raum und begegnen durch die Kommunikation mit ihnen ihrem eigenen Leben ganz neu.

 

 

 

Das Familienfoto

 

Frankreich 2019, Spielfilm, 99 min, o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Cecilia Rouaud mit Vanessa Paradis, Camille Cottin, Pierre Deladonchamps

 

Die Geschwister Gabrielle, Elsa und Mao könnten kaum unterschiedlicher sein und haben eigene Probleme. Gabrielle lebt unkonventionell. Elsa wünscht sich ein Kind und Mao ist immer noch nicht erwachsen geworden. Als der Großvater stirbt, müssen die drei und ihre geschiedenen Eltern sich gemeinsam um die demente Großmutter kümmern.

Cecilia Rouaud gewann für ihre Tragikomödie um eine Familie, die sich zusammenraufen muss ein tolle Ensemble. Vanessa Paradis, Camille Cotton und Pierre Deladonchamps spielen gegensätzliche Geschwister, Jean-Pierre Bari und Chantal Lauby ihre Eltern. Sie avancierte im Herbst 2018 zu einem Nummer-Eins-Hit in den französischen Kinos.

 

 

The Dead Don't Die

 

USA, Schweden 2019, Spielfilm, 105 min, ab 16 Jahre

Regie: Jim Jarmusch mit Bill Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny

In der verschlafenen Gemeinde Centerville müssen die drei Polizisten der Stadt, allesamt Brillenträger, allesamt wenig erfahren im Umgang mit Krisensituationen, eher selten eingreifen: Verbrechen sind eine Rarität. Als jedoch unversehens eine Invasion Untoter auch vor ihrem Städtchen nicht Halt macht, müssen sie einschreiten. Auch wenn nicht klar ist, ob sie der Situation Herr werden können.

 

Nachdem er sich in "Only Lovers Left Alive" auf ganz eigene Weise mit dem Vampirmythos auseinandersetzte, greift Independent-Legende Jim Jarmusch in seinem ersten Film seit "Patterson" aus dem Jahr 2016 ein weiteres Horrorthema auf: Natürlich orientiert sich seine lakonische Zombiekomödie weniger an "The Walking Dead" als an George Romeros Klassiker "Night of the Living Dead", der vor 50 Jahren eine ganz eigene Tradition des unabhängigen Kinos mitbegründete. Mit Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Iggy Pop und Tom Waits gewann er viele alte Bekannte, die "The Dead Don't Die" an der Seite von Namen wie Chloe Sevigny und Steve Buscemi zum Event machen.

 

 

 

Yoga - Die Kraft des Lebens

 

Frankreich 2019, Dokumentarfilm, 88 min, o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Stéphane Haskell

 

Nach einer hochriskanten Operation am Rücken erwacht ein Mann mit knapp 40 Jahren querschnittsgelähmt. Die Ärzte teilen ihm mit, dass er nie wieder laufen können wird. Nach Jahren mit größten Schmerzen entdeckt er die Möglichkeit, durch Yoga geheilt zu werden. Durch diese Reise nach innen lernt er nicht nur sich selbst besser kennen, er öffnet sich auch der Welt gegenüber. Er macht sich auf, um faszinierende Menschen in den entlegensten Ecken der Welt zu treffen, die alle durch Yoga gerettet wurden.

 

 

 

TKKG

 

Deutschland 2019, Spielfilm, 96 min, ab 6 Jahre

Regie: Robert Thalheim mit Ilyes Moutaoukkil, Manuel Santos Gelke, Lorenzo Germeno

 

Tim und Willi, genannt Klößchen, lernen sich im Internat kennen, teilen sich widerwillig ein Zimmer. Doch als Klößchens Vater entführt wird und mit ihm eine wertvolle Statue aus seiner Kunstsammlung verschwindet, ist Tim der Einzige, der Willi glaubt, dass die Polizei auf der falschen Fährte ist. Gemeinsam mit dem hochintelligenten Außenseiter Karl und der smarten Polizistentochter Gaby beginnen die vier auf eigene Faust zu ermitteln und werden Freunde.

 

Robert Thalheim, zuletzt mit der Agentenkomödie "Kundschafter des Friedens" in den Kinos, hat sein Gefühl für junge Figuren in den realistischen Familiengeschichten "Netto" und "Eltern" bewiesen, und setzt Action, einen abenteuerlichen Krimiplot und jede Menge Humor nun mit den vier jungen Hauptfiguren in der Adaption des gleichnamigen Buch- bzw- Hörspiel-Jugendkrimihits um. In seinem ersten, waschechten Family-Entertainment-Titel, der die Vorlage modernisiert, aber in Musik und anderswo auch die 1980er Jahre feiert, inszeniert er vielversprechende Nachwuchstalente neben Profis wie Milan Peschel (aus "Netto") und Tom Schilling. Fortsetzung folgt.

 

 

Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich

 

USA 2019, Spielfilm, 125 min, ab 12 Jahre

Regie: Jonathan Levine mit Charlize Theron, Seth Rogen, June Diane Raphael

 

Wunderbar sympathische, teils saukomische, auch smarte Komödie, die eine unmöglich anmutende Liebesgeschichte mit einem bissigen Blick auf den Politzirkus kombiniert. Mit Charlize Theron und Seth Rogen hat der bewährte Independentregisseur Jonathan Levine ein perfektes Hauptdarstellerduo. Das Drehbuch von Dan Sterling bietet jede Menge originelle Einfälle.

 

 

 

Inna de Yard - The Soul of Jamaica

 

Frankreich 2019, Dokumentarfilm, 99 min, ab 6 Jahre

Regie: Peter Webber

 

Ein Haus an den Hängen über der jamaikanischen Hauptstadt Kingston, voll mit alten Vinyl-Schallplatten. Im Garten finden sich einige der legendärsten Stimmen des Reggaes ein, darunter "Mr. Rocksteady" Ken Boothe (*1948), Winston McAnuff (*1957), Kiddus I (*1944) und Cedric Myton (*1947). Sie waren Leader von wegweisenden Bands wie "The Congos", hatten Nummer-Eins-Hits wie "Everything I Own" und standen zusammen mit Bob Marley, Peter Tosh und Jimmy Cliff auf der Bühne. Heute wollen sie das Genre und ihre weltbekannten Hits neu aufleben lassen und nehmen gemeinsam das Unplugged-Album "The Soul of Jamaica" auf. Um den Wurzeln des Reggaes treu zu bleiben und die Kraft Jamaikas zu spüren, verlegen sie ihr Studio in den Garten: Inna de Yard.

 

Regisseur Peter Webber (DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING, HANNIBAL RISING) begleitet die Old-Men-Supergroup während des Entstehungsprozesses des Albums, sowie bei der anschließenden Welt-Tournee. Die dabei entstandene Musikdoku INNA DE YARD - THE SOUL OF JAMAICA gibt aber auch Einblicke in das alltägliche und nicht immer einfache Leben der Reggae-Ikonen auf der Karibikinsel.

 

INNA DE YARD - THE SOUL OF JAMAICA ist das Abenteuer einer musikalischen Renaissance und eine zutiefst menschliche Reise ins Herz des Planeten Reggae. Ein Film über die Höhen und Tiefen einer Kultur und eines Landes, aber vor allem: Positive Vibes!

 

 

 

Made in China - Das Leben spricht französisch!

 

Frankreich 2018, Spielfilm, 88 min, o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Julien Abraham mit Frédéric Chau, Medi Sadoun, Julie de Bona

 

Der junge Fotograf François hat zu seinen asiatischen Wurzeln nicht gerade das beste Verhältnis. 10 Jahre ist es her, dass er nach einem Streit mit seinem Vater die Brücken zum chinesischen Teil von Paris abgebrochen hat. Erst als seine Freundin Sophie ihm erzählt, dass er Vater wird, werden für François die Karten im großen Spiel mit der Identität neu gemischt. Er ahnt, dass er für sein Kind den Kontakt zu seiner Familie und ihren Traditionen erneuern muss. Mit seinem besten Freund Bruno als moralische Unterstützung wagt er sich zurück ins Chinatown von Paris, doch Bruno ist ein liebevoller Chaot, der sich spontan in François' "Beinahe-Cousine" verliebt und sich gedankenlos von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Von Tanten, Onkeln, Nichten und Neffen wird François mit Überschwang begrüßt. Nur sein Vater und sein kleiner Bruder, den er kaum kennt, zeigen kein Interesse am verlorenen Sohn. Der familiäre Neubeginn wird schwerer als gedacht. Obwohl auch François von Vergebung weit entfernt ist, muss er versuchen, das Herz seines Vaters zurückzugewinnen.

Seine Rolle in "Monsieur Claude und seine Töchter" machte ihn zum Star; nun bewährt sich Frédéric Chau auch als Drehbuchautor mit einer Geschichte voller Wärme und wohlüberlegter Figurenzeichnung. MADE IN CHINA ist inspiriert von der wahren Geschichte seines Lebens - mit Mut zur Dramatik und Lust an ausgefeilter Komik.

 

 

 

 

Alpgeister

 

Deutschland 2019, Dokumentarfilm, 96 min, ab 6 Jahre

Regie: Walter Steffen

 

Es gab eine Zeit, in der die Menschen davon überzeugt waren, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gab, als das, was sie sehen und anfassen konnten. Es war eine Zeit, in der Geister, weise Frauen, Hexen, Zauberer, Feen, Kobolde und geheimnisvolle Kräfte nicht nur in den Märchen lebendig waren. Damals existierte der Glaube an ein Zwischenreich, in dem große Kräfte wirkten, die weit über das menschlich Begreifbare hinaus gingen und die Naturgesetze des Alltags außer Kraft setzten. Eine jenseitige Dimension, voller Mysterien, in der immaterielle und unsichtbare Kräfte magisch wirkten und mächtige Geistwesen herrschten.

 

Das Wissen um diese mystischen und spirituellen Kräfte und Wesen konnte den Menschen helfen, warnte sie vor Gefahren oder ließ sie die Tragödien des Lebens leichter ertragen. Es konnte sie aber auch ins Verderben stürzen.

 

Bis heute sind besonders die Berge, mit ihren wilden Tälern und Schluchten, mit ihren Höhlen und ursprünglichen Wäldern, Schauplatz unerklärlicher Phänomene und geheimnisvoller Kräfte. Uralte Sagen und Legenden sind in fast jedem Ort der Alpenregion lebendig und in ihnen - so sagen die alten Einheimischen - steckt viel Wahrheit.

 

ALPGEISTER wird diese authentischen Mythen und Mysterien der bayrischen Alpen aufspüren, wird ihnen folgen und sie als Kinofilm dokumentieren.

 

ALPGEISTER ist ein moderner Heimatfilm, der entlang vom Berchtesgadener Land bis ins Allgäu Altes neu entdeckt, der erinnern und transparent machen wird, was einst dienlicher Volksglaube und wichtiges Volkswissen und damit auch Basis regionaler Identität war.

 

Bevor alle Geheimnisse und Mythen, alle Geistwesen, Götter und Dämonen aus unseren Köpfen verschwunden sind und die letzte Sage erzählt wurde, begibt sich ALPGEISTER auf Rettungsaktion für die letzten Mysterien der bayrischen Alpen.

 

 

Typo3 - Internetprogrammierung | Werbeagentur Pointfeng