Heute ist der 27.01.2020

Vier zauberhafte Schwestern

Deutschland 2019, Spielfilm,

97 min, ab 0 Jahren

Familienfilm um vier Schwestern, deren magische Fähigkeiten nur im Team zur vollen Entfaltung kommen, nach der erfolgreichen Mädchenbuchreihe von Sheridan Winn.

 

Thomas & seine Freunde

Großbritannien 2018, Animation, 85 min, ab 0 Jahren

Animationsabenteuer auch für die jüngsten Zuschauer nach der populären Kindermarke.

Eine Weltreise der aus Kinderbüchern und Serien populären Lok.

 

Die fantastische

Reise des

Dr. Dolittle

USA 2019, Spielfilm, 101 min, ab 6 Jahren

„Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“, den Klassiker der Kinderliteratur verfilmt Regisseur Stephen Gaghan mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle.

 

 

Die Heinzels

Rückkehr der

Heinzelmännchen

Deutschland 2020, Animation, 78 min, ab 0 Jahren

Heinzelmädchen Helvi hat genug vom Leben unter der Erde und will beweisen, dass auch sie eine tolle Handwerkerin sein kann.

 

Lassie - Eine abenteuerliche Reise

Deutschland 2019, Spielfilm, 100 min, ab 0 Jahren

Der berühmte Hund Lassie kehrt zurück auf die Kinoleinwand. Und muss sich auf der Suche nach seinem Herrchen auf eine abenteuerliche Reise durch Deutschland begeben.

 

Der Räuber

Hotzenplotz

Deutschland 1973, Kinderfilmklassiker, 118 min, ab 0 Jahren

Der gefürchtete Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter ihre geliebte Kaffeemühle. Die findigen Kaspar und Seppl machen sich auf den Weg, dem Räuber ein Schnippchen zu schlagen.

Das geheime Leben der Bäume
Deutschland 2020, Dokumentarfilm, 101 min, ab 0 Jahre
Regie: Jörg Adolph
Der Förster Peter Wohlleben veröffentlichte 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“, das zum Bestseller avancierte. Darin beschreibt er, wie die Bäume einander Schutz geben, miteinander kommunizieren und wie wichtig der Wald für das Leben der Menschen ist. Er reist nach Schweden zum ältesten Baum der Erde, besucht Betriebe in Kanada, die einen neuen Ansatz im Umgang mit dem Wald suchen und unterstützt die Demonstranten im Hambacher Forst.
Dokumentarfilm über die Solidarität unter Bäumen nach dem Bestseller von Peter Wohlleben, der auch durch den Film führt unter der Regie des hochgelobten Jörg Adolph. Jan Haft, der mit „Das grüne Wunder“ bereits ein Porträt des Biotop Wald lieferte, steuert die berückenden Bilder bei.
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Judy
USA 2019,  Spielfilm, 118 min, ab 0 Jahren
Regie: Rupert Goold, mit Renée Zellweger, Jesse Buckly
Im Winter 1968 stehen für Judy Garland mehrere Konzerte in London an. Ihre weltberühmte Performance in „Der Zauberer von Oz“ ist mittlerweile 30 Jahre her und sie muss Geld verdienen. So lässt sie gegen ihre Überzeugung ihre Kinder zurück. Sie kämpft mit Depressionen, streitet sich mit dem Management, doch glaubt nach vier Ehen immer noch an die Liebe. Sie lässt sich auf eine Romanze mit Mickey Deans ein, der um sie wirbt. Ihre Show wird ein Erfolg. Rupert Goolds Biopic ist ein gelungenes Melodram, das ohne jeden Kitsch auskommt und dennoch ans Herz geht. Das liegt vor allem an der Musik, wunderbar interpretiert von Renée Zellweger selbst, in der sich das Leben des Stars zu spiegeln scheint. Somewhere over the Rainbow…
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Miles Davis - Birth of the Cool
Frankreich 2019,  Dokumentarfilm, 115 min, ab 0Jahren
Regie: Stanley Nelson, mit Miles Davis
Trompeter, Bandleader, Innovator. Elegant, intellektuell, genial und immer wieder auch kontrovers. Ein Mann, der für einen Sound steht, so wundervoll, dass er einem das Herz brechen kann. MILES DAVIS – BIRTH OF THE COOL erzählt von Leben und Karriere eines musikalischen Ausnahmetalents und einer kulturellen Ikone. Ein wahrer Visionär, der in kein Schema passt und dabei eines absolut verkörperte: Coolness.
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Lindenberg – mach dein Ding
Deutschland 2019,  Spielfilm, 135 min, ab 12 Jahren
Regie: Hermine Huntgeburth, mit Jan Bülow, Max von der Groben
Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Hoch im Norden“ und „Andrea Doria“.
LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden - ein Idol in Ost und West.
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Die Wütenden
Frankreich 2019,  Spielfilm, 102 min,
Regie: Ladj Ly, mit Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djibril Zonga
Stéphane, der zuvor in Cherbourg seinen Dienst versah, schließt sich der Anti-Verbrechen-Brigade von Montfermeil an. Er lernt seine neuen Teamkollegen Chris und Gwada kennen, mit denen er erste Erfahrungen in dem Problemviertel machen wird. Schnell werden Stéphane die Spannungen zwischen den verschiedenen Gruppen der Nachbarschaft bewusst. Nachdem sie während eines Einsatzes überwältigt werden, spitzt sich die Lage zu.
Basierend auf seinem gleichnamigen Kurzfilm realisierte Ladj Ly dieses harte Polizeisozialdrama, das von den Straßenaufständen in Paris im Jahr 2005 (und Victor Hugos Klassiker) inspiriert ist. Als atemloser Großstadtthriller und Western dokumentiert er die Unzufriedenheit der Minderheiten und legt den Finger in die Wunde. Eine spannende Arbeit in der Tradition von „Poliezei“ oder „Hass“ ist die französische Oscar-Einreichung.
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Crescendo - #Makemusicnotwar
Deutschland 2019,  Spielfilm, 112 min, ab 6 Jahren
Regie: Djor Zahvi, mit Peter Simonischek, Bibiane Beglau
Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis unter massiven Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.
Die Jugendlichen wollen die Friedensbemühungen, die in ihrem Mikrokosmos bereits gefruchtet haben, nicht aufgeben und sehen nach und nach im gemeinsamen Zueinanderfinden und Musizieren einen ersten Weg zur Überbrückung von Hass, Intoleranz und Terror. Hat die Musik die Kraft, trotz der vielen Herausforderungen und Hindernisse Brücken zwischen den jungen Menschen verschiedener Religionen und verhasster Nationalitäten zu bauen?
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1917
Großbritannien, USA  2019,  Spielfilm, 119 min, ab 12 Jahren
Regie: Sam Mendes, mit George MacKay, Dean-Charles Chapman
Zwei junge britische Soldaten werden auf ein Himmelfahrtskommando geschickt. Aus ihrem Schützengraben in Frankreich kämpfen sie sich mitten durchs Feindgebiet, um ein einige Kilometer von ihnen entferntes Battalion vor einem Angriff auf nur vermeintlich zurückweichende Deutsche zu warnen. Sie durchqueren eine Alptraumlandschaft aus verbrannter Erde und Bergen von Leichen.
Mit seinem genialen Kameramann Roger Deakins ist „Bond“-Regisseur Sam Mendes ein Kriegsfilm gelungen, der einen Blick auf den Ersten Weltkrieg gestattet, wie es noch keinem Film davor gelungen ist. In vermeintlicher Realzeit und ohne ersichtlichen Schnitt erlebt das Publikum hautnah mit, wie sich die Handlung durch erschütternde Tableaus bewegt.
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Das Vorspiel
Deutschland  2019,  Spielfilm, 99 min, ab 12 Jahren
Regie: Ina Weisse, mit Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus
Anna Bronsky ist Geigenlehrerin an einem Musikgymnasium. Sie setzt gegen den Willen ihrer Kollegen die Aufnahme eines Schülers durch, den sie für sehr talentiert hält.
Engagiert bereitet sie Alexander auf die Zwischenprüfung vor und vernachlässigt dabei ihre Familie. Ihren Sohn Jonas, den sie in Konkurrenz zu ihrem neuen Schüler bringt und ihren Mann Philippe. Ihr Kollege Christian, mit dem sie eine Affäre hat, überredet sie in einem Quintett mitzuspielen. Als Anna in einem Konzert als Geigerin versagt, treibt sie ihren Schüler zu Höchstleistungen an.
Vielschichtiges Drama um eine überehrgeizige Geigenlehrerin, in dem Nina Hoss in der Hauptrolle glänzt und dafür in San Sebastian ausgezeichnet wurde.
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Romys Salon
Niederlande, Deutschland 2019,  Spielfilm, 90 min, ab 0 Jahren
Regie: Mischa Kamp, mit Vita Heijmen, Beppie Melissen
Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde ...
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Freies Land
Deutschland 2019,  Spielfilm, 129 min, ab 16 Jahren
Regie: Christian Alvart, mit Felix Kramer, Tysan Pütter, Nora Waldstetten
1992 in Ostdeutschland: Über dem Land schwebt die vage Hoffnung auf eine rosige Zukunft, doch auf dem Boden der Tatsachen macht sich Enttäuschung breit. Dieser deutsche Winter der Unzufriedenheit entführt zwei sehr unterschiedliche Ermittler in ein entlegenes Dorf, aus dem zwei Schwestern spurlos verschwunden sind. Zunächst scheint der Fall klar: in den Westen abgehauen sind sie, so die einsilbige Aussage der Nachbarn. Die beiden Kommissare Stein  und Bach  wundern sich zunehmend darüber, dass sich am Verschwinden der Schwestern scheinbar niemand stört, es herrscht diffuses Schweigen.
Regisseur Christian Alvart  gelingt eine zutiefst beunruhigende, aufregende und scharfsichtig komponierte Geschichte, die von einer schmerzenden Wunde aus unserer jüngsten Vergangenheit erzählt.
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Enkel für Anfänger
Deutschland 2019,  Spielfilm, 104min, ab 6 Jahren
Regie: Wolfgang Groos, mit Maren Kroymann, Heiner Lauterbach, B. Sukowa
Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin , Gerhard  und Philippa  keine Lust. Und mit Kindern und Enkeln hatten Karin und Gerhard bislang auch so gar nichts am Hut. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter...
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Little Women
USA 2019,  Spielfilm, 135 min, ab 0 Jahren
Regie: Greta Gerwig, mit Saoirse Ronan, Emma Watson, Meryl Streep
Jo ist die wildeste von vier Schwestern, die in bescheidenen Verhältnissen mit ihrer Mutter in Concord, Massachusetts aufwachsen. Sie schreibt schon als Jugendliche Theaterstücke und Jahre später Geschichten, die sei an Zeitungen verkauft. Heiraten will sie nicht. Sie lehnt sogar den Angebot ihres Freundes und Nachbarn Laurie ab. Ihre ältere Schwester Meg heiratet einen Lehrer, ihre jüngere Schwester Amy will Malerin werden und darf mit der reichen Tante nach Paris. Als die jüngste Schwester Beth zu sterben droht, kehrt Jo nach Concord zurück. Leichtfüßige und gefühlvolle Neuverfilmung von Louisa May Alcotts autobiografisch inspirierten Bestseller um vier gegensätzliche Schwestern im Amerika des späten 19. Jahrhunderts.
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Butenland
Deutschland  2019,  Dokumentation, 86 min, ab 12 Jahren
Regie: Marc Pierschel
Als Milchbauer in dritter Generation versorgt Jan Gerdes auf seinem Hof im Norden Deutschlands dreißig Kühe und verkauft erfolgreich Biomilch und Käse. Doch er hadert mit seinem Gewissen, als er seine Kühe bei sinkender Milchleistung an den Schlachthof verkaufen muss. Nach Burnout und Scheidung trifft er den Entschluss, seinen Hof aufzugeben. An dem Tag als alle Kühe zum Schlachthof gebracht werden sollen, fehlt der Platz für die letzten zwölf. Anstatt einen neuen Transport zu bestellen, fassen er und seine Partnerin Karin Mück den Entschluss, die Kühe auf dem Hof zu behalten. Es ist die Geburtsstunde von Hof Butenland.
Jan Gerdes und Karin Mück entwerfen mit ihrem Projekt ein radikales Gegenmodell zur Nutztierhaltung, bei dem die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen, fernab jeglicher wirtschaftlicher Interessen.
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Ein verborgenes Leben
Deutschland, USA 2019,  Spielfilm, 174 min, ab 12 Jahren
Regie: Terrence Malick, mit August Diehl, Valerie Pachner, Michael Nyqvist
Franz Jägerstätter ist ein ganz normaler Bauer im österreichischen St. Radegund. Sein tiefer christlicher Glaube verbietet es ihm, für die Nazis die Waffe in die Hand zu nehmen. Er verweigert den Kriegsdienst. Er wird verhaftet, eingekerkert, gefoltert. Vor Gericht wird er vorgeführt und zum Tode verurteilt. Doch Jägerstätter hält an seiner Überzeugung fest. Sein Glaube und seine Liebe zu seiner Frau Fani helfen ihm, trotz seines unausweichlichen Schicksals tief in sich drin ein freier Mann zu bleiben.
Terrence Malick, der große Unbekannte des amerikanischen Kinos kehrt damit an den Ort seines größten Triumphs zurück, jetzt wieder mit einem weiteren Großwerk, in dem die wahre Geschichte des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter den Rahmen bildet für einen Bilderreigen über Glauben und Schicksal. August Diehl spielt die Hauptrolle.
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Die fantastische Reise des Dr. Dolittle
USA 2019,  Spielfilm, 101 min, ab 6 Jahren
Regie: Stephen Gahan, mit Robert Downey, Michael Sheen, Jessie Buckley
Doctor Dolittle hat sich nach dem Tod seiner geliebten Frau von der Welt abgewandt und sich mit seinen Tieren, mit denen er sprechen kann, hinter den Mauern seines Familienanwesens verschanzt. Als die junge Queen Victoria aber schwer erkrankt, macht sich Dolittle auf eine abenteuerliche Reise, bei der er nicht nur ein Heilmittel sondern auch Lebensfreude findet. Außer seinen tierischen Freunden, einen Papagei, einer Ente, einem Strauß, einem Gorilla und einem Eisbär begleitet ihn auch ein junger Lehrling.
Aufwändiges Fantasy-Abenteuer im Stil neuerer Disney-Live-Action-Märchen - aufgepeppt mit jede Menge Slapstick - nach der bereits mehrfach verfilmten britischen Buchreihe.
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Sorry We missed you
Großbritannien 2019,  Spielfilm, 101 min, ab 12 Jahren
Regie: Ken Loach, mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise machen den Turners in Newcastle upon Tyne auch zehn Jahre danach immer noch schwer zu schaffen. Sie sind schwer verschuldet und müssen sich strecken, um über die Runden zu kommen. Als Vater Ricky einen Lieferwagen kaufen kann, sieht er einen Ausweg aus der Misere möglich: Er will sich selbstständig machen und einen Lieferservice gründen. Allerdings erweist sich die Realität als unerbittlich. Erschwerend kommt hinzu, dass auch der Job von Rickys Frau Abbie im Krankenhaus bedroht ist.
Ken Loach, zweifacher Gewinner der Goldenen Palme, bleibt sich auch im Alter von 82 Jahren treu: Der Film rechnet mit sozialer Ungerechtigkeit im Großbritannien kurz vor dem Brexit ab - leidenschaftlich, kompromisslos, kämpferisch, ungebrochen.
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Besser Welt als nie
Deutschland 2019,  Dokumentation, 116 min, ab 0 Jahren
Regie: Dennis Kailling
Besser Welt als Nie zeigt die Geschichte von Dennis Kailing, der mit dem Fahrrad die Welt umrundet. Mit der Frage ‚was einen glücklich macht‘, aber ohne Erfahrung im Radreisen, springt der 24-jährige Dennis Kailing aus Gelnhausen (Hessen) ins kalte Wasser und fährt einfach los - immer Richtung Osten. Er trifft interessante, verrückte und auch „ganz normale“ Menschen, lernt neue Kulturen und außergewöhnliche Länder kennen und genießt die uneingeschränkte Freiheit auf seinem Fahrrad.
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Anders Essen
Österreich  2019,  Dokumentation, 84 min, ab 0 Jahren
Regie: Ina Weisse, mit Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus
Für den Film Anders essen - Das Experiment wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen - und die die Industrie u.a. zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Es entsteht ein Feld von 4.400 m2 Größe, die Fläche eines kleinen Fußballfeldes, das der „durchschnittliche“ Bürger benötigt. Zwei Drittel davon liegen im Ausland. Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde.
Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last.             Ein Experiment, das Mut macht.

Cats

Großbritannien, USA 2019, Musikfilm, 114 min,

Regie: Tom Hooper, mit Francesca Hayward, Judy Densch, Rebel Wilson

Andrew Lloyd Webbers weltweiter Musicalerfolg "Cats" brach alle Rekorde - nun erschafft der oscarprämierte Regisseur Tom Hooper (The King's Speech - Die Rede des Königs, Les Misérables, The Danish Girl) mit CATS ein bahnbrechendes Kino-Event, das neue cinematografische Maßstäbe setzt.

 

Zum herausragenden Ensemble von CATS gehören James Corden, Judi Dench, Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson und Primaballerina Francesca Hayward, Solotänzerin des Londoner Royal Ballet, in ihrer ersten Kinorolle.

 

Der Film verbindet Lloyd Webbers unvergleichliche Musik mit einem spektakulären Produktionsdesign, atemberaubender neuer Technologie und unterschiedlichen Tanzstilen zu einem Musical-Ereignis einer ganz neuen Generation. Unter der Leitung des vielfach preisgekrönten Choreografen Andy Blankenbuehler ("Hamilton", "In the Heights") zeigt ein Weltklasse-Ensemble von Tänzern klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz, Hip- Hop und Jazz Dance, Streetdance und Stepptanz.

Die schönste Zeit unseres Lebens

Frankreich 2019, Spielfilm, 115 min,

Regie: Nicolas Bedos, mit Daniel Auteuil, Guillaume Canet

Als dem in die Jahre gekommener Cartoonisten Victor das Leben zu entgleiten droht und seine Frau ihn für seinen ehemaligen Chef verlässt, wendet er sich an den besten Freund seines Sohns, der ein beeindruckendes Geschäft aufgebaut hat: Seiner betuchten Klientel bietet er an, in andere Epochen der Weltgeschichten einzutauchen und in perfekt inszenierten Tableaus selbst die Hauptrolle zu spielen. Victor wünscht sich zurück ins Jahr 1974, als er seine Frau kennengelernt hat - und verliebt sich in deren Schauspielerin.

Mit einer wunderbar leichten und doch profunden, romantischen Komödie für Erwachsene legt Nicolas Bredos seine zweite Kinoregiearbeit vor nach "Die Poesie der Liebe". Sein Starkino ist ein anspielungsreiches Spiel in verschiedensten Realitätsebenen, das all die verschiedenen Bälle souverän jongliert. Bei den Festival in Cannes und Hamburg ein Publikumsliebling.

Aretha Franklin: Amazing Grace

USA 1972-2018, Dokumentation, 89 min, ab 0 Jahre

Regie: Sydney pollack, Alan Elliott, mit Aretha Franklin

972 steht Aretha Franklin im Zenit ihrer Karriere. Doch nach 20 Studioalben, inklusive elf Nummer-eins-Hits, beschließt die Queen of Soul zu ihren musikalischen Wurzeln zurückzukehren: In der Missionary Baptist Church in Watts, Los Angeles, gibt sie zusammen mit dem Southern California Community Chor und der Gospellegende Reverend James Cleveland ein Konzert und lässt einen Mitschnitt für das Album aufnehmen. Das Ergebnis "Amazing Grace" ist bis heute das meistverkaufte Gospelalbum aller Zeiten. Festgehalten wurde das Konzert von einem Filmteam unter der Regie von Sydney Pollack. Aufgrund technischer und juristischer Schwierigkeiten, wurden die Aufnahmen jedoch nie öffentlich gezeigt. Erst jetzt, 47 Jahre später, erstrahlt der Film erstmals auf der großen Leinwand.

AMAZING GRACE ist mehr als ein Konzertfilm. Er ist pure Soul-Energie, ein mitreißender musikalischer Gottesdienst und ein faszinierendes Zeitdokument. Noch nie hat man die begnadete Sängerin so hautnah, so konzentriert und voller Demut erlebt. Ein einmaliges Kinoerlebnis!

Der Geheime Roman des Monsieur Pick

Frankreich, Belgien 2019, Spielfilm, 101 min, ab 0 Jahre

Regie: Rémi Bezançon, mit Fabrice Luchini, Camille Cottin

Auf einer Insel in der Bretagne liegt die geheimnisvolle Bibliothek der zurückgewiesenen Bücher. Hier entdeckt die junge Verlegerin Daphné ein großartiges Manuskript und beschließt, es zu publizieren. Der Roman wird sofort zum Bestseller. Doch der Autor Henri Pick, ein bretonischer Pizzabäcker, ist seit zwei Jahren tot. Seine Witwe kann sich nicht erinnern, ihn jemals schreiben gesehen zu haben - außer wenn es um den Einkaufszettel ging. Der berühmte Literaturkritiker Jean-Michel ist überzeugt, dass Betrüger am Werk sind. Er macht es sich zur Aufgabe, ans Tageslicht zu bringen, wer den Roman wirklich geschrieben hat. Um nichts weniger geht es ihm als die Verteidigung der Literatur. Zwischen Pizzateig und Paradoxa begibt sich Jean-Michel auf Spurensuche. Doch sein detektivischer Eifer bleibt nicht folgenlos. Hier, an diesem kuriosen Ort der unerzählten Geschichten, geraten nicht nur die gewohnten Rollen von Autor und Leser in Schieflage, sondern auch die Selbstsicherheit des Kritikers. Jean-Michel kommt dem Geheimnis immer näher - bis er einen Skandal provoziert, der ganz Paris erschüttert.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Deutschland, Schweiz 2019, Spielfilm, 119 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Caroline Link, mit Riva Krymalowski, Oliver Masucci,

Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen; seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen.

Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Zuversicht und darüber, was es heißt, eine Familie zu sein – einfühlsam inszeniert von Oscar®-Preisträgerin Caroline Link.

Knives out – Mord ist Familiensache

USA 2019, Spielfilm, 131 min, ab 6 Jahren

Regie: Rian Johnson, mit Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas

Harlan Thrombey (Christopher Plummer) ist tot! Und nicht nur das – der renommierte Krimiautor und Familienpatriarch wurde auf der Feier zu seinem 85. Geburtstag umgebracht. Doch natürlich wollen weder die versammelte exzentrische Verwandtschaft noch das treu ergebene Hauspersonal etwas gesehen haben. Ein Fall für Benoit Blanc (Daniel Craig). Der lässig-elegante Kommissar beginnt seine Ermittlungen und während sich sämtliche anwesenden Gäste alles andere als kooperativ zeigen, spitzt sich die Lage zu und das Misstrauen untereinander wächst. Ein komplexes Netz aus Lügen, falschen Fährten und Ablenkungsmanövern muss durchkämmt werden, um die Wahrheit hinter Thrombeys vorzeitigem Tod zu enthüllen.

Judy

USA 2019, Spielfilm, 118 min, ab 0 Jahren

Regie: Rupert Goold, mit Renée zellwegerm Jesse Buckly

Im Winter 1968 stehen für Judy Garland mehrere Konzerte in London an. Ihre weltberühmte Performance in "Der Zauberer von Oz" ist mittlerweile 30 Jahre her und sie muss Geld verdienen. So lässt sie gegen ihre Überzeugung ihre Kinder zurück. Sie kämpft mit Depressionen, streitet sich mit dem Management, doch glaubt nach vier Ehen immer noch an die Liebe. Sie lässt sich auf eine Romanze mit Mickey Deans ein, der um sie wirbt. Ihre Show wird ein Erfolg.

Renée Zellweger darf als Judy Garland alles geben und zeigt mit einer oscarreifen Leistung, was sie kann: Sie schlüpft in die Persönlichkeit des Stars, streift sich Judy Garlands Geschichte über und wird ihr beinahe gespenstisch ähnlich.  Rupert Goolds Biopic ist ein gelungenes Melodram, das ohne jeden Kitsch auskommt und dennoch ans Herz geht. Das liegt vor allem an der Musik, wunderbar interpretiert von Renée Zellweger selbst, in der sich das Leben des Stars zu spiegeln scheint. Somewhere over the Rainbow…

Wild Rose

Großbritannien 2018 Spielfilm, 101 min, ab 12 Jahren

Regie: Tom Harper, mit Jessie Buckley, Julie Walters, James Harkness

Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis will Rose-Lynn Harlan aus Glasgow endlich ihren Traum verwirklichen und es als Countrysängerin schaffen. Ihre Mutter will, dass sie endlich Verantwortung übernimmt und sich um ihre zwei Kinder kümmert. Rose-Lynn setzt sich in den Kopf, beides zu schaffen, In Nashville anzukommen und eine gute Mutter zu sein.

Bewegendes Musikdrama um eine junge Schottin, die es als Country-Sängerin schaffen will, für das Hauptdarstellerin Jessie Buckley vielfach ausgezeichnet wurde. Die Geschichte rund um eine auf die schiefe Bahn geratene Countrysängerin besticht mit Anarchie, Aufrichtigkeit und einer meisterhaften Hauptdarstellerin.

Auerhaus

Deutschland 2019, Spielfilm, 104 min, ab 12Jahren

Regie: Neele leana Vollmar, mit Devrin Lingnau, Damian Hardung, Luna Wedler

Vier Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht langweilig werden. Darum beschließen Höppner, Frieder, Vera und Cäcilia einfach mal alles anders zu machen, als man es in der Provinz sonst so macht: Sie ziehen gemeinsam ins Auerhaus und gründen, unter den missbilligenden Blicken der Dorfbewohner, eine WG. Um den Moment zu feiern, alle Regeln zu brechen – und vor allem, um ihren Kumpel Frieder vor sich selbst zu retten. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll. Doch wie lange können die Mauern des Auerhauses den Zauber dieser Gemeinschaft beschützen?

Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

Brasilien, Deutschland 2019, Spielfilm, 140 min, ab 12 Jahren

Regie: Karim Aïnouz, mit Carolina Duarte, Julia Stockler

Rio de Janeiro, 1950. Die unzertrennlichen Schwestern Eurídice und Guida sind voller Träume: Eurídice will Konzertpianistin werden, Guida träumt von Liebe und Freiheit. Doch die Enge ihres konservativen Elternhauses und die traditionellen Vorstellungen ihres Vaters Manoel lassen keinen Platz für solche Sehnsüchte. Gute Ehefrauen und Mütter – einen anderen Weg kann sich Manoel nicht vorstellen für seine Töchter. Doch Guida will sich nicht fügen. Unsterblich verliebt in den Seemann Yorgos, geht sie mit ihm heimlich nach Griechenland.

»Ein traumhaft schönes, unwiderstehliches Melodram, eine Hymne auf die Widerständigkeit von Frauen, getragen von der saudade, jener zutiefst brasilianischen Stimmung melancholischer Sehnsucht, und einem starken Gefühl von Wärme und Solidarität.« THE HOLLYWOOD REPORTER

 

»Es lebe das Kino! Die fieberhaften, tropischen Bilder, der große erzählerische Bogen und die großartigen Hauptdarstellerinnen machen den Film von Karim Aïnouz zum wunderbaren, tief bewegenden Kinoerlebnis. Ein Knockout!«

Alles außergewöhnlich

Frankreich 2019, Spielfilm, 115 min, ab 6 Jahren

Regie: Olivier Nakache, mit Vincent Cassel, Reda Kateb

Bruno (Vincent Cassel) ist Leiter einer privaten Hilfseinrichtung, in der Menschen mit schwerem Autismus geholfen wird. Auch wenn sie nicht offizieller Teil des französischen Gesundheitssystems ist, ist Brunos Einrichtung letzte Anlaufstelle für Menschen, denen an anderen Orten nicht geholfen werden kann. Nicht nur, weil ihr Autismus so stark ausgeprägt ist, sondern weil das System es finanziell nicht rentabel macht, ihnen zu helfen.

Vor acht Jahren landete das Regie-Duo Olivier Nakache und Éric Toledano mit „Ziemlich beste Freunde“ einen Riesenhit. In Struktur und Intention ähnelt nun auch ihr neuer Film mit dem schönen deutschen Titel „Alles außer gewöhnlich“ diesem Erfolg, ist dabei aber vor allem als notwendige Anklage an das Gesundheitssystem überzeugend.

The Peanut Butter Falcon

USA 2019, Spielfilm, 98 min, ab 12Jahren

Regie: Tyler Nilson, mit Zack Gottsagen, Dakota Johnson, Shia LeBeouf

Der 22-jährige Zak (Zack Gottsagen) will raus! Raus aus dem Altenheim, in das er wegen seines Down-Syndroms gesteckt wurde. Aber seine Betreuerin Eleanor (Dakota Johnson) weiß die Fluchtpläne ihres Schützlings immer wieder zu durchkreuzen. Angetrieben von seinem großen Traum, Profi-Wrestler zu werden, gelingt Zak eines Nachts doch noch der Ausbruch. Nur mit einer Unterhose bekleidet, stürzt er sich ins größte Abenteuer seines Lebens. Dabei trifft Zack auf den zwielichtigen Tyler (Shia LaBoeuf), der selbst auf der Flucht vor rachsüchtigen Fischern ist und eigentlich keine Klette am Bein gebrauchen kann. Doch schon bald werden aus den beiden ungleichen Männern echte Freunde, die ihre Reise gemeinsam auf einem selbstgebauten Floss fortsetzen wollen. Unverhofft bekommen sie Gesellschaft von Eleanor, die Zak gefolgt ist und ihn unbedingt ins Heim zurückbringen will. Und auch die Fischer sind dem ungewöhnlichen Gespann schon dicht auf den Fersen… 

Mit ihrem herzerwärmenden Debütfilm wandeln Tyler Nilson und Michael Schwartz auf den Spuren Mark Twains. THE PEANUT BUTTER FALCON, Publikumspreis-Gewinner beim diesjährigen South by Southwest, erzählt die Geschichte einer mythischen Reise durch den amerikanischen Süden. Die Freundschaft zweier ungleicher Männer, die gegen alle äußeren Widrigkeiten zusammenhalten, ist ein märchenhaftes Roadmovie und ein berührendes Plädoyer fürs Festhalten an den eigenen Träumen. Shia LaBeouf als wortkarger, aber integrer Einzelgänger und Dakota Johnson als engagierte und willensstarke Sozialarbeiterin machen den liebevoll inszenierten Film zu großem Schauspielerkino. Die Entdeckung aber ist Newcomer Zack Gottsagen. Sein unwahrscheinlicher Held ist das emotionale und wunderbar humorvolle Zentrum des Films

 

Einsam Zweisam

Frankreich 2019, Spielfilm, 115 min, ab 6 Jahren

Regie:

Milchkrieg in Dalsmynni

Frankreich 2019, Spielfilm, 115 min, ab 6 Jahren

Regie: Cédric Klapisch, mit Francois Civil, Ana Giradot

Rémy und Mélanie sind 30 Jahre alt und leben im gleichen Viertel in Paris, nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Während Mélanie nach vielen Verabredungen den Glauben an die Liebe verloren hat, schafft es Rémy kaum, überhaupt erst ein Date zu bekommen. Sie leben nebeneinander her, ohne sich je zu begegnen und verirren sich dabei immer mehr in den Untiefen des modernen Großstadtlebens – und ohne es zu ahnen, bewegen sich beide doch in eine gemeinsame Richtung…

Dem französischen Regisseur Cédric Klapisch ist es mal wieder gelungen den Puls einer Generation gekonnt einzufangen. Nach „L’Auberge espagnole“, „So ist Paris“ oder „Der Wein und der Wind“, zeigt Klapisch in seinem neuesten Film EINSAM ZWEISAM die Lebenswege zweier Thirty-Somethings in Paris, die sich einfach nicht kreuzen wollen. Denn selbst in der romantischsten Großstadt der Welt und im digitalen Zeitalter, in dem es doch nie einfacher war jemanden kennenzulernen, ist der Zufall immer noch das letzte Zünglein an der Waage… In den Hauptrollen sind Ana Girardot und François Civil (beide „Der Wein und der Wind“) auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

 

Miles Davis - Birth of the Cool

Frankreich 2019, Dokumentarfilm, 115 min, ab 0Jahren

Regie: Stanley Nelson, mit Miles Davis

Trompeter, Bandleader, Innovator. Elegant, intellektuell, genial und immer wieder auch kontrovers. Ein Mann, der für einen Sound steht, so wundervoll, dass er einem das Herz brechen kann. MILES DAVIS – BIRTH OF THE COOL erzählt von Leben und Karriere eines musikalischen Ausnahmetalents und einer kulturellen Ikone. Ein wahrer Visionär, der in kein Schema passt und dabei eines absolut verkörperte: Coolness.

Regisseur Stanley Nelson („The Black Panthers: Vanguard of the Revolution“, Emmy®-Award-Gewinner für „Freedom Riders“), einer der führenden Chronisten afro-amerikanischer Geschichte, schuf mit MILES DAVIS – BIRTH OF THE COOL eine Dokumentation, die den Zuschauer hautnah am Sound und an der Persönlichkeit eines der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts teilhaben lässt – dank bisher unveröffentlichter Archivaufnahmen, Studio Outtakes und seltenen Fotomaterials. Interviews mit Musikern wie u.a. Wayne Shorter, Quincy Jones, Juliette Gréco, Carlos Santana, Marcus Miller und Herbie Hancock geben weitere spannende Einblicke in das Leben und Wirken von Miles Davis.

Aquarela

Deutschland, Großbritannien 2019, Dokumentation, 90 min, ab 6 Jahre

Regie: Victor Kossakowski

AQUARELA nimmt das Publikum mit auf eine ungewöhnliche filmische Reise in die atemberaubende Kraft des wertvollsten Elements der Erde - das Wasser. Der Film erzählt in poetischen Bildern vom launischen Temperament des Wassers und wirkt wie ein Weckruf, dass der Mensch - trotz jahrtausendelanger Präsenz - seiner rauen Energie nicht gewachsen ist. Von Sibiriens gefrorenem Baikalsee, den tiefsten und ältesten Süßwassersee der Erde, über die tödlichen Wellen des Hurrikans Irma in Miami bis hin zur überwältigenden Naturkulisse des höchsten Wasserfalls Salto Ángel in Venezuela, ist das Wasser die starke Hauptfigur in AQUARELA.

 

Regisseur Victor Kossakovsky stellt dem Publikum in glanzvoller kinematografischer Ästhetik und im seltenen Aufnahmeformat von 96 Bildern pro Sekunde die zahlreichen Gesichter des Wassers vor. Dabei verliert der Film den Menschen und seine ewige Auseinandersetzung mit der ruhelosen Kraft der Natur nie aus dem Blick. Mit viel Feingefühl und in großartigen Bildern fängt AQUARELA Momente großer Schönheit wie auch von Zerstörung und Vernichtung ein.

Pavarotti

Großbritannien, USA 2019, Dokumentation, 114 min, ab 0 Jahre

Regie: Ron Howard

Genie, Entertainer, Superstar: Nach seiner preisgekrönten Dokumentation THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK - THE TOURING YEARS widmet sich Regisseur Ron Howard einer weiteren Musik-Ikone. Luciano Pavarotti, berühmt als "The People's Tenor", nutzte seine Gabe und seine Leidenschaft auch dazu, die Oper aus der elitären Ecke zu holen und einem breiten Publikum nahe zu bringen. Mit seiner Jahrhundertstimme und einzigartigen Ausstrahlung eroberte Pavarotti die Bühnen der Welt und Millionen Herzen im Sturm.

 

In Interviews kommen seine Familie, namhafte Kollegen sowie Fans des Weltstars aus Modena zu Wort: von Bono über José Carreras und Plácido Domingo bis zu Prinzessin Diana. Anhand privater, bislang nie veröffentlichter Aufnahmen zeichnet Ron Howard das intime Porträt eines faszinierenden Mannes und unvergesslichen Ausnahmekünstlers.