Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 11.12.2018

Der Vorname

 

Deutschland 2018, Komödie, 91 Minuten, ab 6 Jahren

Regie: Sönke Wortmann, mit Florian David Fitz, Janina Uhse, Christoph Maria Herbst

Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan und seine Frau Elisabeth  in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas  verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna  ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René  bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.

A Star is born

 

USA 2018, Spielfilm, 136 Minuten, ab 12 Jahren

Regie: Bradly Cooper, mit Bradly Cooper, Lady Gaga, Sam Elliott

Jackson Maine ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Rockstar, aber das viele Touren hat ihn mürbe gemacht. Alkohol und Drogen bestimmen seinen Alltag. Die nächtliche Suche nach einer Kneipe nach einem Auftritt führt ihn in eine Drag-Bar, wo er Ally kennenlernt, eine sensationell talentierte Sängerin ohne Aussicht auf Karriere. Jackson verliebt sich in sie und nimmt sie unter seine Fittiche. Doch je mehr es bergauf geht mit ihrer Karriere, desto mehr wird er von seinen Dämonen eingeholt.

Mit dem vierten Remake des klassischen Hollywoodstoff gibt "Hangover"-Star Bradley Cooper ein sensationelles Regiedebüt. Alles stimmt bei dieser großen, zum Scheitern verurteilten Liebesgeschichte, die auf faszinierende Weise einen Blick freigibt hinter die Kulissen und auf die Bühnen des Showgeschäfts. Lady Gaga in ihrer ersten großen Filmrolle ist eine Wucht, ob es sich um die live mit Cooper vorgetragenen Songs handelt oder ihrem wunderbaren Spiel als Mädchen, das zu Größerem bestimmt ist.

Bohemian Rhapsody

 

Großbritannien, USA 2018, Spielfilm, 135 Minuten, ab 6 Jahren

Regie: Brian Singer, Dexter Fletcher, mit Rami Malek, Gwilym Lee

Freddy Mercury arbeitet am Flughafen und streift nachts durch die Musikclubs. Dort lernt er die Band Smileßß kennen und bietet ihnen an, als Sänger einzuspringen. Sie lachen, lassen sich aber schließlich von einer Gesangprobe überzeugen. Nach einer Kneipentour mit dem VW-Bus quer, investieren sie ihr letztes Geld in eine Plattenaufnahme, mit der sie einen Vertrag bei einem Studio landen. Der Beginn einer steilen Karriere und einer auch turbulenten Freundschaft.

Von Bryan Singer realisiertes Porträt der britischen Band Queen, das sich ganz auf die kurze Geschichte ihres charismatischen Frontmanns Freddy Mercury fokussiert. Rami Malek aus "Mr. Robot" spielt den jungen Wilden, der erst seine Bandkollegen, eine junge Verkäuferin und irgendwann ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt eroberte.

Der Trafikant

 Österreich, Deutschland 2018, Spielfilm, 114 Minuten, ab 12 Jahren

Regie: Nikolaus Leytner, mit Simon Morzé, Johannes Kirsch, Bruno Ganz

Der junge Franz verlässt seine Heimat am Attersee, um in Wien beim Freund seiner Mutter Otto in die Lehre zu gehen. Er betreibt einen kleinen Tabakladen und nimmt den jungen Mann mürrisch auf. Dort lernt er Sigmund Freud kennen, der einer von Ottos Stammkunden ist, und die schöne Anezka, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Er freundet sich mit dem alten Mann an, fragt ihn nach Rat und versucht Anezka wieder zu treffen. Als Otto verhaftet wird und Freud sich gezwungen sieht, Wien zu verlassen, wird Franz endgültig erwachsen.

Schönes Coming-of-Age-Drama nach Robert Seethalers erfolgreichen Roman um einen jungen Mann vom Land, der Sigmund Freud und die Liebe in Wien kennenlernt und ein politisches Bewusstsein entwickelt.

Werk ohne Autor

 Deutschland 2018, Spielfilm, 186 Minuten, ab 12 Jahren

Regie: Florian Henckel von Donnersmark, mit Tom Schilling, Sebastian Koch

Während des Zweiten Weltkriegs wird das Interesse des kleinen Kurt Barnert an der Kunst durch seine unkonventionelle Tante Elli geweckt, die später von dem Nazi-Arzt Seeband in den Tod geschickt wird. Nach dem Krieg lässt sich Kurt in Dresden als Künstler ausbilden und lernt dort seine große Liebe kennen, Elisabeth, die Tochter von Seeband. Gemeinsam wagen sie in den späten Fünfzigern den Sprung nach Düsseldorf, wo Kurt an der Kunstakademie seine Stimme als Künstler zu finden hofft, während sich die Konflikte mit dem Schwiegervater zusehends verschärfen.

Das Wunder von Mals

 Deutschland, Italien 2018, Dokumentation, 88 Minuten, ohne Altersbeschr.

Regie: Alexander Schiebel

Wir befinden uns im Jahre 2018 n.Chr. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizidwolken gehüllt ... Ganz Südtirol? Nein!
Ein von unbeugsamen Vinschgern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Mit einem Feuerwerk der Ideen kämpfen die Dorfbewohner gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Das Ziel: Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden.
Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich schließlich bei einer Volksabstimmung in Mals für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet.

 

Cold War – Der Breitengrad der Liebe

 Polen 2018, Spielfilm, 97 Minuten, ab 12 Jahren

Regie: Pawel Pawlikowski, mit Joanna Kulig, Tomasz Kot

Komponist Wiktor  und seine Kollegin Irena  reisen im Jahr 1949, zur Zeit des polnischen Wiederaufbaus, mit ihrem Tonbandgerät durch die Bergdörfer ihres Landes, um dort nach versteckten Gesangstalenten zu suchen. Die geeigneten Kandidaten laden sie in halb verfallenes herrschaftliches Anwesen ein, unter ihnen befindet sich auch die rebellische Zula , in die sich Wiktor verliebt. Bald steht Zula im Mittelpunkt eines von Wiktor gegründeten Ensembles, mit dem er Kunst und Kultur seines Landes wieder auf Vordermann bringen will. Doch als die Truppe mehr und mehr für politische Ziele eingespannt wird, reicht es Wiktor und er nutzt einen Auftritt in Ostberlin für die Flucht. Doch Zula, die eigentlich mit ihm fliehen wollte, erscheint nicht wie vereinbart und so treffen sich die beiden erst viele Jahre später in Paris wieder…

Juliet, Naked

USA, Großbritannien 2018, Spielfilm, 98 Minuten, ohne Altersbeschr.

Regie: Jesse Peretz, mit Rose byrne, Ethan Hawke, Chris O'Dowd

ucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 25 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker-Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album "Juliet, Naked" in einem Online-Forum - und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich...

Nanouk

 Deutschland, Bulgarien 2018, Spielfilm, 97 Minuten, ab 6 Jahren

Regie: Miko Lazarow, mit Galina Tikhonova, Mikhail Aprosimov

Sedna und Nanouk leben noch wie ihre Vorfahren in Jakutien in einer Jurte und vom Jagen und Fischen. Den Kontakt mit ihrer erwachsenen Tochter Ága haben sie vor Jahren abgebrochen, weil sie ein anderes Leben wollte und in die Stadt ging. Die beiden sind alt geworden, Sedna fühlt sich nicht gut, das Wild wird weniger, das Eis schmilzt immer früher. Sedna überredet Nanouk, Ága zu besuchen und ihr eine eine von ihr gemachte Pelzmütze mitzubringen.

Stilles, in eindrücklichen Bildern erzähltes Drama um den Alltag eines alten Paares, das den Kontakt zur Tochter wiederaufnehmen will.

Projekt Antarktis – Die Reise unseres Lebens

 Deutschland 2018, Dokumentation, 101 Minuten, ohne Altersbeschr.

Regie: Tim David Müller-Zitzke, Michael Ginzburg, Dennis Vogt

"Macht doch lieber was Vernünftiges!" Diesen Satz bekamen Tim (24), Michael (29) und Dennis (25) seit der Schulzeit nicht nur einmal zu hören, wenn sie sich zu ihren Traumjobs bekannten: Künstler, Fotograf, Filmemacher. Die Antwort: Manche Träume müssten Träume bleiben, Arbeit müsse schließlich keinen Spaß machen, sondern vor allem genug Geld einbringen und sicher sein.

Einige Jahre später arbeiten die drei an ihrem Kinofilm, für den es zuerst keinen konkreten Abnehmer gibt, keine große Produktionsfirma und auch keinen Filmverleih... vernünftig ist wirklich etwas anderes. Sie setzen alles auf eine Karte und sind fest entschlossen, für ihr Ziel zwei Jahre Arbeitszeit zu investieren. Unbezahlt. Dabei geht es nicht um irgendein Ziel: Die drei wollen in die Antarktis reisen. Sie wollen herauszufinden, ob es möglich ist, auch die entferntesten Ziele zu erreichen, wenn man es nur doll genug will.

Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte

Frankreich, USA 2018,Komödie, 96 min, ab 6 Jahren
Regie: Ken Scott, mit Dhaush, Bérénice Bejo, Erin Moriarty
Der junge Aja lebt als Straßenkünstler in Mumbai. Als seine Mutter stirbt, beschließt er nach Paris zu gehen, ein Traum seiner Mutter. Dort trifft er die bezaubernde Amerikanerin Marie, in die er sich auf Anhieb verliebt. Da er noch keine Bleibe hat, beschließt er im Einrichtungshaus zu übernachten und gerät im Kleiderschrank gemeinsam mit einigen Flüchtlingen auf eine absurde Reise dem gleichnamigen Roman von Romain Puértolas.
Märchenhaftes Feel-Good-Abenteuer nach dem gpopulären Roman von Romain Puértolas, das eine beschwingte Romanze ebenso erzählt.

Das krumme Haus

Großbritannien 2017, Spielfilm, 116 min, ab 12 Jahren
Regie: Gilles Paquet-Brenner, mit Glenn Close, Christina Hendricks
Charles Hayward soll im Auftrag seiner ehemaligen Geliebten Sophia den Mord an ihrem Großvater aufklären, einem britischen Tycoon aus einer noblen Londoner Familie, deren Mitglieder alle nicht besonders unglücklich über seinen Tod sind, inklusive Sophia selbst, die zum wachsenden Verdächtigenkreis gehört. Ein schwieriger erster Fall für Charles.
Nach „Mord im Orientexpress“ eine weitere Neuadaption eines Agatha-Christie-Krimis, die im stilvollen, historischen Ambiente und mit einer attraktiven Besetzung von Gilles Paquet-Brenner umgesetzt wurde. U.a. die erfahrene Clenn Close und Julian Sands sowie die jüngeren Kollegen Christina Hendricks und Max Irons spielen in der klassischen Detektivgeschichte, in der niemand eine weiße Weste hat.

100 Dinge

Deutschland 2018, Komödie, 110 min ab 6 Jahren
Regie: Florian David Fitz, mit Florian David Fitz, Matthias Schweighöfer, M. Stein
Paul und Toni sind Kumpels und arbeiten gemeinsam in einem Startup, das kurz vor dem Durchbruch steht. Aber sie sind auch Rivalen. Nach einer Wette in betrunkenem Zustand wachen sie nackt auf. Ihre Klamotten und Möbel sind weggesperrt. Sie dürfen sich nur einen Gegenstand pro Tag zurückholen. Sie müssen 100 Tage durchhalten. Nur dann behalten sie ihre Anteile an der Firma.
Komödie von und mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer, die die beiden Stars in ähnlicher Konstellation wie ihren Hit „Der geilste Tag“ umsetzten. Lose nach dem in „My Stuff“ dokumentierten Experiment schreiben, inszenieren, spielen und produzieren sie eine Buddy-Komödie über Konsum und die wahren Werte im Leben. Mit u.a. Miriam Stein, Hannelore Elsner und Katharina Thalbach haben sie prominente Mitstreiterinnen vor der Kamera.

Der Junge muss an die frische Luft

Deutschland 2018, Spielfilm, 100 min ab 6 Jahren
Regie: Caroline Link, mit Julius Weckauf, Katharina Hintzen, Sönke Möhring
Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands.Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller

Der Dolmetscher

Slowakei, Tschechien 2018, Spielfilm, 113 min, ab 12 Jahren
Regie: Martin Sulik, mit Jir Menzel, Peter Simonischek
Der 80 jährige Ali entdeckt, wer für den Mord an seinen Eltern verantwortlich ist. Er will sich rächen und trifft auf den 70 Jahre alten Sohn des Täters, Georg, einen pensionierten Lehrer, der sich ihm als Dolmetscher anbietet. Gemeinsam machen sich die unterschiedlichen Männer auf die Reise in die Slowakei und sprechen offen über die Vergangenheit, die sie beide verfolgte.
Nachdenkliches und auch humoriges Roadmovie durch die Slowakei um zwei gegensätzliche Männer auf den Spuren ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Regisseur Martin Sulik hat mit seinem Regiekollegen Jiri Menzel und dem „Toni Erdmann“-Darsteller Peter Simonischek ein tolles Duo für die Hauptrollen. Die slowakische Einreichung für den Auslands-Oscar.

Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand

Irland, Kanada 2017, Spielfilm, 104 min, ab 6 Jahren
Regie: Bharat nalluri, mit Dan Stevens, Christopher Plummer
Charles Dickens hat eine Frau und sein fünftes Kind ist unterwegs.Sein „Oliver Twist! wird geschätzt, doch ihm fehlt noch ein finanzieller Erfolg. Er hat auch schon eine Idee, „Ein Weihnachtslied“, doch muss er das Buch rechtzeitig zum Fest fertig stellen. Er bekommt Inspiration aus seinem eigenen Umfeld.
Humorvolles Kostümdrama, das die Entstehung des Weihnachtsklassikers „Weihnachtslied“ von Charles Dickens beleuchtet. Der erfahrene Regisseur Bharat Nullari setzt Dan Stevens aus „Downton Abbey“ und Christopher Plummer als Scrooge vor liebevoll gestalteter Kulisse in Szene zu einem stimmungsvollen Weihnachtsfilm für die ganze Familie.

Astrid

Schweden, Dänemark 2018, Spielfilm, 123 min, ab 6 Jahren
Regie: Pernille Fischer Christensen, mit Alba August, Trine Dyrholm
Astrid will sich nichts vorschreiben lassen und hat ihren eigenen Kopf. Das demonstriert sie in der Schule und zu Hause gegenüber ihren Geschwistern und Eltern und später im Job. Sie beginnt ein Praktikum bei einer Zeitung und verliebt sich in ihren viel älteren Chef, einen Familienvater. Sie wird schwanger, gibt ihr Baby schweren Herzens in Pflege, will den kleinen Jungen aber wieder zurück, als sie ihr Leben gerade so eben selbst finanzieren kann.
Schönes, unaufdringliches Kostümdrama und Biopic der preisgekrönten dänischen Filmemacherin Pernille Fischer Christensen, das die Jugend der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren beschreibt und das Porträt einer modernen Frau zeichnet, die für ihre Unabhängigkeit brachte.
In der von Alba August gespielten Titelheldin blitzt auch immer wieder der Humor und Kämpfergeist von Lindgrens Heldin Pippi Langstrumpf auf. Die deutsche Koproduktion wurde in Chicago mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Wo bist Du, João Gilberto?

Schweiz, Deutschland 2018, Dokumentarfilm, 111 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Georges Gachot
„Girl from Ipanema“, „Chega de Saudade“ oder „Corcovado“- diese Klassiker der Bossa Nova sind nach wie vor Welthits der lateinamerikanischen Musik. Erfunden wurde ihr einzigartiger, leiser Klang von einem Mann, dessen Gitarre und Gesang alle kennen, mit dem aber seit langem kaum jemand gesprochen hat, weil er sich seit dreissig Jahren in einem Hotelzimmer in Rio de Janeiro versteckt: João Gilberto.
WO BIST DU, JOÃO GILBERTO? ist die filmische Nacherzählung des Buches „Hobalala“ des deutschen Journalisten Marc Fischer. In seinem Buch erzählt Fischer von seiner obsessiven Suche nach seinem Idol, der brasilianischen Musiklegende João Gilberto.
Auf Basis von Fischers Begegnungen, Aufzeichnungen, Tagebucheinträgen, Fotos, sowie Bild- und Tonaufnahmen bricht Gachot auf eine tragikomische, musikalische Reise zu den Ursprüngen und Wegbereitern der Bossa Nova auf und kommt dabei dem legendären verschollenen Musiker unerreicht nahe.

Jota – Mehr als Flamenco

Spanien 2018, Dokumention, 84 min, ab 12 Jahren
Regie: Carlos Saura,
Ein Muss für alle Flamenco-Liebhaber-innen, ein musikalisches Erlebnis für Augen und Ohren! Jahrhunderte alte traditionelle Musik und Gesang verwöhnen das Publikum, überlieferte und moderne Tanzchoreografien beeindrucken in einer unvergesslichen Show. Ein Film von Altmeister Carlos Saura. Nach „Sevillanas“, „Flamenco“ oder „Fados“ stellt sich Carlos Saura einmal mehr hinter die Kamera, um eine Musikdokumentation über La Jota zu drehen, den traditionellen Tanz und die Musik aus seiner Heimat Aragon. Während der Dreharbeiten zu „LA JOTA“ erzählt Carlos Saura eine neue Geschichte, die vom Ursprung seiner Heimatmusik und des Tanzes bis zu denen reicht, die sich mit der Zukunft dieser kraftvollen Musik auseinandersetzen. Mittels einer visuellen Reise, wo Szenik und Licht ganz gezielt eingesetzt werden, bleibt ein lebendiges, historisches und einzigartiges Dokument für zukünftige Generationen und eine Erinnerung und Referenz für jeden, der Musik mag. Mit der weltberühmten Flamencotänzerin Sara Baras, dem Flamencogitarristen Juan Manuel Cañizares, dem Geiger Ara Malikian und dem Balletttänzer Miguel Ángel Berna.

Die Poesie der Liebe

Frankreich, Belgien 2017, Spielfilm, 115 min, ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos, mit Doria Tillier, Nicolas Bedos
Sarah und Victor lernen sich Anfang der Siebzigerjahre in einem Pariser Nachtclub kennen. Für Sarah ist es Liebe auf den ersten Blick, während es bei Victor noch etwas dauert. Aber die beiden kommen zusammen, heiraten, leben über 40 Jahre zusammen, mit Höhen und Tiefen. Victor wird zum anerkannten Schriftsteller, Sarah bleibt im Hintergrund - zumindest für den Außenstehenden.
Nicolas Bedos traut sich was mit seinem Regiedebüt: Es zeichnet die Romanze eines Paares nach - über Jahrzehnte hinweg. Und er und Doria Tillier, mit der er das Drehbuch schrieb, spielen es - in allen Altersstufen. Das für den französischen Filmpreis César nominierte, charmante, ebenso humorvolle wie schmerzhafte Beziehungsdrama (als bestes Debüt und für die beste Darstellerin), erntete viel Lob. Es beginnt mit der Beerdigung von M. Adelman und wird in Rückblenden erzählt.

Der Vorname

Deutschland 2018, Komödie, 91 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Sönke Wortmann, mit Florian David Fitz, Janina Uhse, Chri. M. Herbst
Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan und seine Frau Elisabeth  in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas  verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna  ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René  bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. 

A Star is born

USA 2018, Spielfilm, 136 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Bradly Cooper, mit Bradly Cooper, Lady Gaga, Sam Elliott
Jackson Maine ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Rockstar, aber das viele Touren hat ihn mürbe gemacht. Alkohol und Drogen bestimmen seinen Alltag. Die nächtliche Suche nach einer Kneipe nach einem Auftritt führt ihn in eine Drag-Bar, wo er Ally kennenlernt, eine sensationell talentierte Sängerin ohne Aussicht auf Karriere. Jackson verliebt sich in sie und nimmt sie unter seine Fittiche. Doch je mehr es bergauf geht mit ihrer Karriere, desto mehr wird er von seinen Dämonen eingeholt.

Bohemian Rhapsody

Großbritannien, USA 2018, Spielfilm, 135 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Brian Singer, Dexter Fletcher, mit Rami Malek, Gwilym Lee
Von Bryan Singer realisiertes Porträt der britischen Band Queen, das sich ganz auf die kurze Geschichte ihres charismatischen Frontmanns Freddy Mercury fokussiert. Rami Malek aus „Mr. Robot“ spielt den jungen Wilden, der erst seine Bandkollegen, eine junge Verkäuferin und irgendwann ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt eroberte.

Werk ohne Autor

Deutschland 2018, Spielfilm, 86 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Florian Henckel von Donnersmark, mit Tom Schilling, Sebastian Koch
Während des Zweiten Weltkriegs wird das Interesse des kleinen Kurt Barnert an der Kunst durch seine unkonventionelle Tante Elli geweckt, die später von dem Nazi-Arzt Seeband in den Tod geschickt wird. Nach dem Krieg lässt sich Kurt in Dresden als Künstler ausbilden und lernt dort seine große Liebe kennen, Elisabeth, die Tochter von Seeband. Gemeinsam wagen sie in den späten Fünfzigern den Sprung nach Düsseldorf, wo Kurt an der Kunstakademie seine Stimme als Künstler zu finden hofft, während sich die Konflikte mit dem Schwiegervater zusehends verschärfen.

Das Wunder von Mals

Deutschland, Italien 2018, Dokumentation, 88 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Alexander Schiebel
Wir befinden uns im Jahre 2018 n.Chr. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizidwolken gehüllt ... Ganz Südtirol? Nein!
Ein von unbeugsamen Vinschgern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Mit einem Feuerwerk der Ideen kämpfen die Dorfbewohner gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Das Ziel: Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden.
Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich schließlich bei einer Volksabstimmung in Mals für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet.

Cold War – Der Breitengrad der Liebe

Polen 2018, Spielfilm, 97 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Jpawel Pawlikowski, mit Joanna Kulig, Tomasz Kot
Komponist Wiktor  und seine Kollegin Irena  reisen im Jahr 1949, zur Zeit des polnischen Wiederaufbaus, mit ihrem Tonbandgerät durch die Bergdörfer ihres Landes, um dort nach versteckten Gesangstalenten zu suchen. Die geeigneten Kandidaten laden sie in halb verfallenes herrschaftliches Anwesen ein, unter ihnen befindet sich auch die rebellische Zula , in die sich Wiktor verliebt. Bald steht Zula im Mittelpunkt eines von Wiktor gegründeten Ensembles, mit dem er Kunst und Kultur seines Landes wieder auf Vordermann bringen will. Doch als die Truppe mehr und mehr für politische Ziele eingespannt wird, reicht es Wiktor und er nutzt einen Auftritt in Ostberlin für die Flucht. Doch Zula, die eigentlich mit ihm fliehen wollte, erscheint nicht wie vereinbart und so treffen sich die beiden erst viele Jahre später in Paris wieder…

Juliet, Naked

USA, Großbritannien 2018, Spielfilm, 98 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Jesse Peretz, mit Rose byrne, Ethan Hawke, Chris O‘Dowd
Tucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 25 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker-Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album „Juliet, Naked“ in einem Online-Forum - und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich...