Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km

Seeon ca. 11 km

Garching ca. 12 km

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 23.01.2019

Der Trafikant

 Österreich, Deutschland 2018, Spielfilm, 114 Minuten, ab 12 Jahren

Regie: Nikolaus Leytner, mit Simon Morzé, Johannes Kirsch, Bruno Ganz

Der junge Franz verlässt seine Heimat am Attersee, um in Wien beim Freund seiner Mutter Otto in die Lehre zu gehen. Er betreibt einen kleinen Tabakladen und nimmt den jungen Mann mürrisch auf. Dort lernt er Sigmund Freud kennen, der einer von Ottos Stammkunden ist, und die schöne Anezka, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Er freundet sich mit dem alten Mann an, fragt ihn nach Rat und versucht Anezka wieder zu treffen. Als Otto verhaftet wird und Freud sich gezwungen sieht, Wien zu verlassen, wird Franz endgültig erwachsen.

Schönes Coming-of-Age-Drama nach Robert Seethalers erfolgreichen Roman um einen jungen Mann vom Land, der Sigmund Freud und die Liebe in Wien kennenlernt und ein politisches Bewusstsein entwickelt.

Nanouk

 Deutschland, Bulgarien 2018, Spielfilm, 97 Minuten, ab 6 Jahren

Regie: Miko Lazarow, mit Galina Tikhonova, Mikhail Aprosimov

Sedna und Nanouk leben noch wie ihre Vorfahren in Jakutien in einer Jurte und vom Jagen und Fischen. Den Kontakt mit ihrer erwachsenen Tochter Ága haben sie vor Jahren abgebrochen, weil sie ein anderes Leben wollte und in die Stadt ging. Die beiden sind alt geworden, Sedna fühlt sich nicht gut, das Wild wird weniger, das Eis schmilzt immer früher. Sedna überredet Nanouk, Ága zu besuchen und ihr eine eine von ihr gemachte Pelzmütze mitzubringen.

Stilles, in eindrücklichen Bildern erzähltes Drama um den Alltag eines alten Paares, das den Kontakt zur Tochter wiederaufnehmen will.

 

Der Junge muss an die frische Luft

Deutschland 2018, Spielfilm, 100 min ab 6 Jahren
Regie: Caroline Link, mit Julius Weckauf, Katharina Hintzen, Sönke Möhring
Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands.Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller

Astrid

Schweden, Dänemark 2018, Spielfilm, 123 min, ab 6 Jahren
Regie: Pernille Fischer Christensen, mit Alba August, Trine Dyrholm
Astrid will sich nichts vorschreiben lassen und hat ihren eigenen Kopf. Das demonstriert sie in der Schule und zu Hause gegenüber ihren Geschwistern und Eltern und später im Job. Sie beginnt ein Praktikum bei einer Zeitung und verliebt sich in ihren viel älteren Chef, einen Familienvater. Sie wird schwanger, gibt ihr Baby schweren Herzens in Pflege, will den kleinen Jungen aber wieder zurück, als sie ihr Leben gerade so eben selbst finanzieren kann.
Schönes, unaufdringliches Kostümdrama und Biopic der preisgekrönten dänischen Filmemacherin Pernille Fischer Christensen, das die Jugend der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren beschreibt und das Porträt einer modernen Frau zeichnet, die für ihre Unabhängigkeit brachte.
In der von Alba August gespielten Titelheldin blitzt auch immer wieder der Humor und Kämpfergeist von Lindgrens Heldin Pippi Langstrumpf auf. Die deutsche Koproduktion wurde in Chicago mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Die Poesie der Liebe

Frankreich, Belgien 2017, Spielfilm, 115 min, ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos, mit Doria Tillier, Nicolas Bedos
Sarah und Victor lernen sich Anfang der Siebzigerjahre in einem Pariser Nachtclub kennen. Für Sarah ist es Liebe auf den ersten Blick, während es bei Victor noch etwas dauert. Aber die beiden kommen zusammen, heiraten, leben über 40 Jahre zusammen, mit Höhen und Tiefen. Victor wird zum anerkannten Schriftsteller, Sarah bleibt im Hintergrund - zumindest für den Außenstehenden.
Nicolas Bedos traut sich was mit seinem Regiedebüt: Es zeichnet die Romanze eines Paares nach - über Jahrzehnte hinweg. Und er und Doria Tillier, mit der er das Drehbuch schrieb, spielen es - in allen Altersstufen. Das für den französischen Filmpreis César nominierte, charmante, ebenso humorvolle wie schmerzhafte Beziehungsdrama (als bestes Debüt und für die beste Darstellerin), erntete viel Lob. Es beginnt mit der Beerdigung von M. Adelman und wird in Rückblenden erzählt.

Der Vorname

Deutschland 2018, Komödie, 91 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Sönke Wortmann, mit Florian David Fitz, Janina Uhse, Chri. M. Herbst
Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan und seine Frau Elisabeth  in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas  verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna  ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René  bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. 

A Star is born

USA 2018, Spielfilm, 136 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Bradly Cooper, mit Bradly Cooper, Lady Gaga, Sam Elliott
Jackson Maine ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Rockstar, aber das viele Touren hat ihn mürbe gemacht. Alkohol und Drogen bestimmen seinen Alltag. Die nächtliche Suche nach einer Kneipe nach einem Auftritt führt ihn in eine Drag-Bar, wo er Ally kennenlernt, eine sensationell talentierte Sängerin ohne Aussicht auf Karriere. Jackson verliebt sich in sie und nimmt sie unter seine Fittiche. Doch je mehr es bergauf geht mit ihrer Karriere, desto mehr wird er von seinen Dämonen eingeholt.

Bohemian Rhapsody

Großbritannien, USA 2018, Spielfilm, 135 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Brian Singer, Dexter Fletcher, mit Rami Malek, Gwilym Lee
Von Bryan Singer realisiertes Porträt der britischen Band Queen, das sich ganz auf die kurze Geschichte ihres charismatischen Frontmanns Freddy Mercury fokussiert. Rami Malek aus „Mr. Robot“ spielt den jungen Wilden, der erst seine Bandkollegen, eine junge Verkäuferin und irgendwann ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt eroberte.

Der Junge muss an die frische Luft

 

Deutschland 2018, Spielfilm, 100 min ab 6 Jahren
Regie: Caroline Link, mit Julius Weckauf, Katharina Hintzen, Sönke Möhring
Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands.Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller



Die Frau des Nobelpreisträgers

 

Großbritannien 2017, Spielfilm, 101 min ab 6 Jahren
Regie: Björn Runge, mit Glenn Glose, Jonathan Pryce
Joan begleitet ihren Mann Joe Castleman, mit dem sie seit fast 40 Jahren verheiratet ist, zur Nobelpreisverleihung nach Stockholm. Sie stand immer in seinem Schatten, dabei hatte sie als junge Frau auch literarische Ambitionen, überließ aber ihrem Mann den Platz im Rampenlicht und kümmerte sich um die Familie. In Stockholm heftet sich der penetrante Journalist und Möchtegern-Biograf Nathaniel Bone an ihre Fersen. Joan ist genervt, stimmt aber schließlich einem Treffen zu.
Schauspielerkino vom Feinsten und ein präzise beobachtetes und packendes, auch überraschendes Porträt einer Ehe gelingt dem schwedischen Filmemacher und Gewinner des Silbernen Bären Björn Runge.



Manaslu - Berg der Seelen

 

Österreich 2018, Dokumentation, 123 min ab 12 Jahren
Regie: Gerald Salmina, mit Hans Kammerlander, Stephan Keck
Die Idee zum Film basiert auf der Lebensgeschichte von Hans Kammerlander, seine größten Erfolge und Tragödien.
Sein größter Erfolg, der ihn weltberühmt werden ließ, ist die bis heute schnellste Besteigung über die Nordroute zum Gipfel des Mount Everest in 16h 40 min im Jahr 1996, bei der ihm im Anschluss die erste Skiabfahrt vom Gipfel des höchsten Berges der Welt gelang. Seine schmerzvollste Tragödie erlitt Hans Kammerlander 1991 am Manaslu in Nepal, wo er zwei seiner besten Freunde verlor. Einer stürzte aus unerfindlichen Gründen ab, der andere wurde neben ihm vom Blitz erschlagen. Hans, selbst in akuter Lebensgefahr, überlebte das Gewitter am Rande des Wahnsinns. Es war ein Berggewitter, das es gar nicht geben durfte. Durch die brennenden Ölfelder in Kuwait erreichten 1991 Partikel in der Atmosphäre sogar den Himalaya, wodurch es auch in großen Höhen zu elektrisch aufgeladenen Hochspannungsfeldern kam.



Colette – Eine Frau schreibt Geschichte

 

Großbritannien, USA 2018, Spielfilm, 100 min ab 6 Jahren
Regie: Wash Westmoreland, mit Keira Knightley, Dominic West
Sidonie-Gabrielle Colette verschlägt es mit der Heirat mit dem Pariser Autor Willy vom Land in die Metropole Paris, wo sie in den kulturellen, großbürgerlichen Kreisen Aufnahme findet. Der Hallodri Willy überredet seine Frau für ihn als Ghostwriter zu arbeiten. Ihr erster halbautobiografischer Roman über eine junge, selbstbewusste Frau namens Claudine avanciert unter Willys Namen zum Erfolg wie auch dessen Fortsetzungen.
Gelungenes, verspieltes, auch humorvolles Biopic der französischen Schriftstellerin, die als erste Künstlerin ein Staatsbegräbnis bekam und Beziehungen zu beiden Geschlechtern unterhielt. Keira Knightley glänzt in der Titelrolle.



Die Schneiderin der Träume

 

Indien, frankreich 2018, Spielfilm, 99 min ab 0 Jahren
Regie: Rohena Gera, mit Tillotama Shome, Vivek Gomber
Die junge Witwe Ratna arbeitet als Dienstmädchen bei Ashwin, einem jungen Mann aus wohlhabendem Hause. Als dessen arrangierte Hochzeit platzt, ist er am Boden zerstört. Bei Ratna findet er Mitgefühl. Sie ist zwar arm, hält aber mutig an ihrem Traum fest, Mode-Designerin zu werden. Die beiden verlieben sich, er schenkt ihr eine Nähmaschine und unterstützt sie, ihren Traum wahr zu machen. Doch eine Beziehung zwischen ihnen wäre undenkbar für ihr Umfeld, kommen sie doch aus verschiedenen sozialen Schichten und Kasten.
In Mumbai angesiedelte, moderne Liebesgeschichte um ein Paar aus verschiedenen sozialen Schichten und über eine Frau, die ihren Traum vom besseren Leben wahrmacht.

Aufbruch zum Mond

 

USA 2018, Spielfilm, 142 min ab 12 Jahren
Regie: Damien Chazelle, mit Ryan Gossling, Claire Fox, Corey Stoll
1961 meldet sich Neil Armstrong erstmals für das Astronautenprogramm der NASA, wird als Zivilist jedoch abgelehnt. Erst 1962 stößt er zur zweiten Gruppe, die dafür ausgewählt wird. Es beginnt eine beschwerliche Zeit, die Armstrong und seiner Familie viel abverlangt. 1967 wird er für den dritten Apollo-Flug ausgewählt, später wird klar, dass er zum Team von Apollo 11 gehören wird. Weil die vorangegangenen Versuche scheitern, ist es tatsächlich diese Rakete, die am 20. Juli 1969 auf dem Mond landet. Armstrong setzt als erster Mensch Fuß auf den Erdtrabanten.
Ein Film zum Staunen und Mitfiebern, eine Feier dessen, wozu Menschen fähig sind.


Shoplifters - Famileinbande

 

Japan 2018, Spielfilm, 121 min ab 12 Jahren
Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Riri Uranki, Sakura Ando
Osamu Shibata bringt sich und seine Familie mit einem Job auf dem Bau und kleinen Diebstählen über die Runden. Als er und sein Sohn Shota bei einem Raubzug auf das misshandelte Mädchen Yuri treffen, das auf einem Balkon in der bitteren Kälte friert, nehmen sie es mit zu sich, um ihr zumindest ein warmes Essen zu geben. Auch Osamus Frau, die Großmutter und seine Schwester, die in einem Stripclub arbeitet, mögen das Mädchen und wollen es nicht wegschicken. Yuri wird in die Familie aufgenommen. Doch sie verbirgt ein dunkles Geheimnis.
In Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnetes Drama einer Familie am Rande des Existenzminimums, in dem sich der japanische Meisterfilmer Hirokazu Kore-eda  erneut mit der Frage beschäftigt, was Familie bedeutet.

Le Grand Bal – Das große Tanzfest

 

Frankreich 2018, Dokumentation franz. mit deutschen Untertitel, 89 min ab 0 Jahren
Regie: Laetitia Carton
Das ist die Geschichte eines Tanzballes. Eines großen Balles. Jeden Sommer kommen mehr als 2000 Menschen aus ganz Europa in eine kleine Stadt in Frankreich. Sieben Tage und acht Nächte lang tanzen sie ununterbrochen - verlieren das Gefühl für die Zeit, trotzen ihrer Müdigkeit und ihren Körpern. Alle drehen sich, lachen, wirbeln umher, heulen und singen. Und das Leben pulsiert. „Ein faszinierendes und gelungenes Porträt.“
„Beim Tanzen geht es darum, den Körper flüstern zu höre.“

Drei Gesichter

 

Iran 2018, Spielfilm, 100 min ab 12 Jahren
Regie: Jafar Panahi, mit Behnaz Jafari, Jafar Panahi
Die bekannte Schauspielerin Behnaz Jafari bittet ihren Regisseur Jafar Panahi sie während des Drehs ihres gemeinsamen Films in ein abgelegenes Bergdorf im Nordwesten des Irans zu begleiten. Sie befürchtet den Selbstmord einer junge Frau von dort, die nicht zur Schauspielschule in Teheran darf und ihr eine Videobotschaft gesendet hat. Im Bergdorf angekommen haben der Regisseur und sein Star seltsame Begegnungen mit Menschen, die sie mit ihrer Gastfreundschaft, aber auch ihrer Sturheit überrumpeln.
Jafar Panahi, dessen "Taxi Teheran" mit dem Goldenen Bären prämiert wurde, ist auch in seinem neuen Film, den er trotz Hausarrest in seiner Heimat ealisierte, im Auto unterwegs, dieses Mal auch auf dem Land, um in einem Mix aus dokumentarischen und fiktionalen Elementen über das Leben im Iran zu erzählen. Sein quasi dokumentarisches Roadmovie ist eine humorvolle, mit leichter Hand geführte Parabel, eine Meditation auch über den eigenen Berufsstand, und eine Hommage an seine Schauspielerinnen.

Anderswo – Allein in Afrika

 

Deutschland 2018, Dokumentation, 103 min ab 0 Jahren
Regie: Anselm Nathanael Pahnke, Janco Christiansen
Plötzlich getrennt von seinen zwei Weggefährten wagt sich Anselm allein in die südafrikanische Kalahari Wüste auf dem Fahrrad. Tritt für Tritt entwickelt sich sein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent, stets hautnah an den Menschen
und der Natur. Kein Wasser kaufen, nur aus eigener Kraft reisen, trotz wilder Tiere in der Natur zelten –Afrika ist unberechenbar und herausfordernd. Doch selbst nach schweren Krankheiten und 3.000 Kilometern durch die Sahara ist klar: Afrika ist auch kraftvoll, farbenfroh und voller Leben. Es wächst in Anselm eine tiefe Liebe zu diesem riesigen Kontinent, ein tiefes Vertrauen in seine Mitmenschen und sich selbst, sowie die Erkenntnis, dass man allein nicht einsam sein muss.



Ava

 

Frankreich 2017, Spielfilm, 101 min, ab 12 Jahren
Regie: Léa Mysius, mit Noée Abita, Laure Calamy
Salz in den Haaren, gegen die Sonne blinzeln, tropfende Badeanzüge, Pommes Frites und Eis: Zusammen mit ihrer unkonventionellen Mutter und ihrer neugeborenen Schwester verbringt die 13jährige Ava den Sommer an der französischen Küste. Doch ihre heile Welt findet ein jähes Ende, als sie erfährt, dass sie wegen einer Krankheit in Kürze ihr Augenlicht verlieren wird.
Aber Ava wäre nicht Ava, wüde sie sich davon ihre Abenteuerlust und Lebensfreude nehmen lassen: Als sie den geheimnisvollen Juan kennenlernt, verschwören sich beide gegen den Rest der Welt und Ava erlebt den Zauber eines Sommers, wie er so nicht mehr wiederkehren wird.



Gegen den Strom

 

Deutschland 2018, Spielfilm, 100 min ab 6 Jahren
Regie: Matteo Garrone, mit Marcello Fonte, Edoardo Pesce
Marcello ist ein einfacher, bescheidener Mann, der sich in einer italienischen, im Verfall begriffenen Hafenstadt sein Geld damit verdient, sich um die Hunde anderer Leute zu kümmern und weil das nicht reicht, bisweilen auch mit Koks zu dealen. Der Tyrann der Nachbarschaft, ein aus dem Gefängnis entlassener Mafiosi namens Simoncino, hat sich insbesondere Marcello als Zielscheibe seiner Menschenverachtung ausgesucht. Irgendwann hat der kleine, schmächtige Marcello genug davon und will sich wehren.
Matteo Garrone, der mit "Gomorrha" beeindruckte, kehrt mit diesem (Mafia- bzw. Sozial-)Drama mit märchenhaften Anflügen um einen tragischen David-gegen-Goliath-Kampf vor allem in der ersten, brillanten Hälfte des Films zu alter Form zurück. Marcello Fonte, der als Titelheld wie ein älterer Buster Keaton wirkt, als ein Clown von der traurigen Gestalt, wurde in Cannes ausgezeichnet.

Mary Poppins' Rückkehr

 

USA 2018, Spielfilm, 100 min ab 6 Jahren
Regie: Rob Marshall. Mit Emily Blunt, Lin-Manuel Miranda
Michael Banks ist eigentlich Künstler, doch die Wirtschaftskrise und der Tod seiner Frau zwingen ihn, einen Job in der Bank seines Vaters anzunehmen. Seine Schwester Jane hilft, wo sie kann. Doch das Geld reicht nicht. Die beiden und Michaels drei Kindern stehen kurz davor, ihr Haus in der Cherry Tree Lane zu verlieren. Da taucht auf einmal Kindermädchen Mary Poppins auf, die sich einst um Michael und Jane gekümmert hatte, und nimmt sich Annabel, dem kleinen Georgie und John an.
Charmante Fortsetzung des märchenhaften Disney-Musical-Klassikers, in dem Emily Blunt in die ikonische Titelrolle von Julie Andrews schlüpft und einer neuen Generation Lebensfreude schenkt.



Heavy Trip

 

Finnland 2018, Spielfilm, 91 min ab 12 Jahren
Regie: Juuso Laatio, Jukka Vidgren, mit johannes Holopainen
Sie heißen Impaled Rektum und sie spielen "Symphonic-Post-Apocalyptic-Reindeer-Grinding-Christ-Abusing-Extreme-War-Pagan-Fennoscandian-Metal". Fuck yeah!

Turo, Pasi, Lotvonen und Jynkky werden in ihrem kleinen finnischen Dorf als Freaks verlacht und absolut nicht ernst genommen. Ein Auftritt auf dem Northern-Damnation-Festival in Norwegen soll das nun ändern und den lang ersehnten Durchbruch für die vier Freunde bringen. Leider geht die Generalprobe in der Dorfkneipe aber gründlich in die Hose, ein Bandmitglied gibt den Löffel ab und der Van wird auch noch konfisziert. Doch eine waschechte Metalband lässt sich von solchen Kleinigkeiten natürlich nicht stoppen! Ein chaotischer Roadtrip mit crowdsurfenden Särgen, heroischen Wikingern und einem Raketenwerferkonflikt zwischen Finnland und Norwegen beginnt.

HEAVY TRIP ist nicht nur das Comedy-Highlight für Metalfans. Die sympathische finnische Komödie bietet mit ihren liebenswerten Loser-Charakteren und unerschöpflichem Ideenreichtum so ansteckenden Kinospaß, dass garantiert der ganze Saal begeistert headbangen wird


#Female Pleasure

 

Deutschland, Schweiz 2018, Dokumentation, 101 min ab 12 Jahren
Regie: Barbara Miller
"Female Pleasure" begleitet fünf mutige, starke, kluge Frauen aus den fünf Weltreligionen und zeigt ihren erfolgreichen, risikoreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und für ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechtern.

Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt schildert "Female Pleasure" die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.

Das Mädchen, das lesen konnte

 

Frankreich 2017, Spielfilm, 99 min ab 12 Jahren
Regie: Marine Franssen, mit Pauline Burlet, Alban Lenoir
I1851: Die südfranzösische Bäuerin Violette Ailhaud lebt in einem abgelegenen Bergdorf in der Provence. Wie ihre Freundinnen, ist sie im heiratsfähigen Alter, als plötzlich die Auswirkungen der großen Politik unmittelbar Einzug im Dorf halten: alle Männer des Ortes werden von Louis Napoléons Soldaten verschleppt, als dieser die 2. Republik stürzt, um sich als Napoléon III. zum Kaiser der Franzosen zu krönen.
Mit vereinten Kräften gelingt es den zurückgebliebenen Frauen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz der Sorge um die verlorenen Männer, sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach einem Jahr vergeblichen Wartens auf ein Lebenzzeichen der Männer fassen Violette und ihre Freundinnen einen Entschluss: Wenn eines Tages ein Mann ins Dorf kommt, soll er für alle Frauen da sein, damit das Dorf weiter existieren kann.
"Das Mädchen, das lesen konnte" verfilmt die autobiographische Erzählung der südfranzösischen Bäuerin Violette Ailhaud.