Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km

Seeon ca. 11 km

Garching ca. 12 km

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 27.05.2019

Trautmann

Deutschland, 2018, Spielfilm, 120 min ab 12 Jahren
Regie: Marcus H. Rosenmüller, mit David Kross, Freya Mavor, John Henshaw
Mit seiner einzigartigen Heldengeschichte setzt Marcus H. Rosenmüller, dessen Kino-Erstling WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT auf Anhieb Kult-Status erlangte, der deutschen Torhüter-Legende Bert Trautmann ein beeindruckendes Denkmal. TRAUTMANN ist jedoch weit mehr als das faszinierende Biopic eines phänomenalen Fußballers, der im legendären Cup-Final von 1956 trotz Genickbruchs bis zum Ende durchspielte und in Wembley vor 100.000 elektrisierten Zuschauern für Englands Traditionsverein Manchester City den Pokal holte. TRAUTMANN erzählt auch die bewegende Nachkriegs-Love Story zwischen dem Deutschen Bert und der jungen Engländerin Margaret. Ihre tiefe, bedingungslose Liebe zueinander steht auch für Versöhnung und Völkerverständigung, für Verzeihen und das Überwinden von Grenzen und Vorurteilen.

In den Hauptrollen begeistern David Kross  und die schottische Nachwuchsschauspielerin Freya Mavor, für die Nebenrollen konnten gestandene britische Darsteller wie John Henshaw  oder Gary Lewis (BILLY ELLIOT - I WILL DANCE) gewonnen werden. TRAUTMANN entstand an Schauplätzen in Bayern und Nordirland und markiert mit einem Budget von elf Millionen Euro das bisher aufwendigste Projekt von Rosenmüller.

Ein Gauner & Gentleman

USA2018, Spietfilm, 94 min ab 6 Jahren
Regie: David Lowery, mit Robert Redford, Casey Affleck, Sissy Spacek
Farrest Tucker hat gerade mit seinen zwei Kumpels eine Bank überfallen - ohne wild mit der Waffe herumzuwedeln oder gar einen Schuss abzugeben. Der über 70jährige Profi täuscht die ihn verfolgenden Cops, indem er am Seitenstreifen anhält und einer Frau, die eine Panne hat, seine Hilfe anbietet Sie lässt sich zum gemeinsamen Kaffeetrinken überreden.
Entspannt-elegantes Gangsterdrama und wunderbare Liebesgeschichte um einen ewi¬gen Gentlemangauner. Der vielseitige Independentregisseur David Lowery lässt seinen „Elliot, der Drache-Darsteller Robert Redford in der Titelrolle glänzen ebenso wie Sissy Spacek als sein Love Interest und Casey Affleck als ihn jagenden und gleichzeitig res¬pektierenden Cop. In Optik, Musik und angenehm ruhiger Erzählweise ist „Ein Gauner & Gentleman" formal ans Kino der späten 70er, frühen 80er angelehnt


Der Fall Collini

Deutschland, 2019, Spielfilm, 118 min ab 12 Jahren
Regie: Marco Kreuzpaintner, mit Elyas M'Barek, Alexandra Maria Lara
Anwalt Caspar Leinen (Elyas M'Barek) gerät über eine Pflichtverteidigung an einen spektakulären Fall: über 30 Jahre lang hat der 70jährige Italiener Fabrizio Collini (Franco Nero) unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Großindustriellen Hans Meyer in dessen Berliner Hotelsuite. Für Cas-par steht weit mehr auf dem Spiel als sein erster großer Fall als Strafverteidiger. Das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara) und war wie ein Ersatzvater für Caspar. Zudem hat er mit der Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Cas-par muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv. Als Caspar gegen alle Widerstände immer tiefer in den Fall eintaucht, wird er nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern stößt auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte und eine Wahrheit, von der niemand wissen will.

Willkommen in Marwen

USA 2018, Spietfilm, 116 min ab 12 Jahren
Regie: Robert Zerneckis, mit Steve Carell, Leslie Mann, Eiza Gonsälez
Nachdem der talentierte Maler Mark Hogenkamp (Steve Carell) von fünf Hooligans verprügelt wurde, liegt er tagelang im Koma. Als er wiedererwacht, muss er nicht nur das Essen, Gehen oder Schreiben wieder lernen, darüber hinaus hat er auch kei¬nerlei Erinnerung mehr an sein Leben vor dem folgenschweren Zwischenfall. Es ist nichts mehr so, wie es einmal war. Um mit seinem Trauma umzugehen, entwickelt er schließlich eine ganz eigene Form der Therapie: Er baut in seinem Garten ein Modell eines belgischen Dorfes aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs nach, in dessen Welt er sich von nun an regelmäßig flüchtet. Darüber hinaus entwirft er auch zahlreiche Figuren, Puppen, die auf vertrauten Menschen aus Marks Leben basieren und das Dorf bewohnen. Gemeinsam mit ihnen erlebt er jede Menge wilde Abenteuer — doch je weiter er in die Welt seines Fantasiedorfs „Mangen" eintaucht, desto mehr entfernt er sich von der Realität.
Mit seiner einzigartigen Heldengeschichte setzt Marcus H. Rosenmüller, dessen Ki¬no-Erstling WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT auf Anhieb Kult-Status erlang¬te, der deutschen Torhüter-Legende Bert Trautmann ein beeindruckendes Denkmal. TRAUTMANN ist jedoch weit mehr als das faszinierende Biopic eines phänomenalen Fußballers, der im legendären Cup-Final von 1956 trotz Genickbruchs bis zum Ende durchspielte und in Wem bley vor 100.000 elektrisierten Zuschauern für Englands Trad lionsverein Manchester City den Pokal holte. TRAUTMANN erzählt auch die bewegen¬de Nachkriegs-Love Story zwischen dem Deutschen Bert und der jungen Engländerin Margaret. Ihre tiefe, bedingungslose Liebe zueinander steht auch für Versöhnung und Völkerverständigung, für Verzeihen und das überwinden von Grenzen und Vorurteilen.

Zwei Familien auf Weltreise

Deutschland 2019, Dokumentation, 95 min, ohne Altersbeschr. Regle: Maria und Thor Braarvig, Sandhya und BEmedici Durch holz
Die Meisten von uns denken, wenn wir linder bekommen, ist es mit langen und abenteuerlichen Reisen vorbei - der Film ZWEI FAMILIEN AUF WELTREI-SE zeigt, dass es mit etwas Mut auch anders geht. Zwei Familien mit insgesamt fünf Kindern lassen alles hinter sich und reisen ein Jahr lang um die Welt. Und lernen neben vielen Ländern auch sich selbst und ihre Kinder ganz neu kennen. Sandy und Benni aus Frankfurt haben ihre gut bezahlten Jobs gekündigt und starten mit Baby ins Ungewisse - nach ersten Stationen in Thailand, Kambodscha und Viet¬nam beschließen sie, es ruhiger angehen zu lassen und bleiben einige Monate auf Bali, wo sie auch Maria und Thor mit ihren vier Kindern kennen lernen.


Border

Schweden, Dänemark 2018, Spielfilm, 110 min, ab 16 Jahren Regle: All Abbasl, mit Eva Melander, Fern Mnorloff
Die Grenzbeamtin Tina ist eine bemerkenswerte Erscheinung. Ihr seltsam geschwol¬lenes Gesicht, ihr bohrender Blick und ihre körperliche Kraft verleihen der jungen Frau etwas Animalisches. Tina hat zudem eine besondere Fähigkeit: Sie kann Angst, Scham und Wut anderer Menschen wittern. Ihr Talent macht sich der schwedische Grenzschutz erfolgreich zunutze, um Kriminelle aufzuspüren.
Dennoch fühlt sich Tina seltsam fremd unter ihren Mitmenschen und lebt einsam und naturverbunden als Außenseiterin in den Wäldern. Doch dann begegnet sie Vore, der ihr auffallend ähnlich sieht und bei dem ihre Begabung an ihre Grenzen stößt. Tina ahnt, dass Vore etwas zu verbergen hat. Und doch, unbefangen, wild und erstaunlich frei, wirkt Vors ungemein anziehend auf sie. Tina spürt bei ihm eine Vertrautheit, die ihr bisher fremd war. Als die beiden sich näherkommen, offenbart Vore ihre mystische Herkunft.
Aber dieses Wissen bringt nicht nur neue Freiheiten, sondem auch unbequeme Her¬ausforderungen mit sich, denen sich Tina stellen muss.
BORDER ist so mutig und so finster wie ein Märchen nur sein kann. Regisseur Ali Abbasi begeistert mit einer phantastischen Geschichte, die so behutsam wie berüh¬rend Grenzen sprengt. Zwischen Identität und Selbstbestimmung gelingt ihm eine hinreißende Fabel, deren raue Magie die Zuschauer gefangen nimmt.

Der Flohmarkt von Madame Claire

Frankreich 2018, Spielfilm, 94 min, ohne Altersbeschr,
Regie: Julie Bertuccelli, mit Catherine Deneuve, Chiara Mastroianni
Madama Claire Darling erwacht am ersten Sommertag des Jahres mit dem Gefühl, dass es ihr letzter sein wird. Sie stellt ihren über die Jahre angesammelten Besitz in den Garten ihres Landhauses, um ihn bei einem Flohmarkt los zu werden. Von einer alten Freundin alarmiert, kehrt Claires Tochter Marie zum ersten Mal nach 20 Jahren in ihr Zuhause zurück.
Tragikomödie mit einer wunderbar aufspielenden Catherine Deneuve als Titelheldin und ihrer Tochter Chiara Mastroianni als ihr entfremdete Filmtochter nach einem erfolgreichen Roman der US-Autorin Lynda Rutledge. Das liebevoll und mit leichter Hand umgesetzte Drama von Julie Bertuccelli springt zwischen den Zeiten und zeigt die Heldin auch in jungen Jahren.

 

Stan & Ollie

Großbritannien, Kanada 2019, Spielfilm, 97 min, ab 6 Jahren
Regie: Jon S. Baird, mit Steve Coogan, John C. Reilly
Stan Laurel  und Oliver Hardy , das beliebteste Komiker-Duo der Welt, befindet sich 1953 auf einer Tour durch Großbritannien. Ihre besten Jahre als die "Könige der Hollywoodkomödie" hinter sich, sehen sie sich mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert. Zu Beginn ihrer Tour kreuz und quer durchs Land, sind die Zuschauerräume enttäuschend leer. Doch durch ihr Talent, sich immer wieder gegenseitig zum Lachen zu bringen, beginnt der Funke auf ihr Publikum überzuspringen. Es gelingt ihnen durch den Charme und die Brillanz ihrer Aufführungen, alte Fans zurückzugewinnen und neue zu begeistern: Die Tour wird zum einem Riesenerfolg! Doch die Gespenster ihrer Vergangenheit holen sie ein und stellen Stan und Ollies Freundschaft auf eine Bewährungsprobe....


Atlas

Deutschland, 2018, Spielfilm, 100 min, ab 12 Jahren
Regie: David Nawrath, mit Rainer Bock, Albrecht Schuch
Absolut empfehlenswert: Die Geschichte vom Möbelpacker Walter, der sich plötzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert sieht, ist so dicht und spannend wie ein Thriller und passt doch in keine Schublade. Der Schauplatz ist Frankfurt am Main - ohne den glitzernden Charme der Hochfinanz, doch in einem extrem glaubwürdigen Umfeld, das wie ein Spiegel bundesdeutsche Wirklichkeit reflektiert. Kaum zu glauben, dass dieser Film ein Debüt ist. David Nawrath gelingt das Kunststück, seine Story ruhig und mit stetig wachsender Dramatik zu erzählen. Das tolle Ensemble führt Rainer Bock als Walter an. Kurz und gut: Der kleine Film ist ein Stück beeindruckend kraftvolles Arthouse-Kino und wird hoffentlich viele Fans finden.
Mit seinen 60 Jahren muss sich Walter noch als Möbelpacker durchschlagen. Er lebt einsam und zurückgezogen mit einer Schuld, die für ihn schwerer wiegt als all die Möbel, die er aus Wohnungen schleppt, die zwangsgeräumt werden. Sein Gleichmut, mit dem er seiner eigenen Situation und der anderer begegnet, gerät an eine Grenze, als er in einem der bedrohten Mieter seinen Sohn erkennt, den er zum letzten Mal als Kind sah.


Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Österreich 2019, Spielfilm, 146 min, ab 12 Jahren
Regie: Rupert Henning, mit Karl Markovics, Valentin Hagg
Paul Silberstein, Spross einer reichen Wiener Zuckerbäckerdynastie, wird von seiner Mutter ebenso wie von dem ihn in einem strengen Internat in den 1950er Jahren erziehenden Priester als merkwürdiges Kind beschrieben. Und er kann sich glücklich schätzen darüber, wie er irgendwann feststellt. Denn er lernt, seiner Imagination zu folgen statt den Anforderungen seines unglücklichen Vaters oder des Internats zu gehorchen.
Mit seinem im Jahr 2008 erschienenen Roman „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ verarbeitete der Schriftsteller André Heller die Beziehung zu seinem Vater und erging sich dabei in überbordender Phantasie. Nun gibt es den nicht minder magischen Film, der vom zwölfjährigen Paul Silberstein erzählt, der die Demütigungen des Vaters und der Pfarrer im Internat nicht an sich herankommen lässt und sich stattdessen in eine Welt flüchtet, in der das Merkwürdige und Seltsame zelebriert wird. Der Film zelebriert es auch und ist trotz Überlänge keine Sekunde langweilig.

 

Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu

Kolumbien, Dänemark 2018, Spielfilm, 120 min, ab 12 Jahren
Regie: Cristina Gallego, mit Carmina Martinez, José Acosta
Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayuu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird.
Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt und er steigt bald zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden. Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel.
In BIRDS OF PASSAGE erzählen Ciro Guerra und Cristina Gallego in beeindruckenden und surrealen Bildern eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayuu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden.

 

Die Wiese

Deutschland 2019, Dokumentation, 93 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Jan Haft
Nach "Das Grüne Wunder - Unser Wald" und "Magie der Moore" erforscht der renommierte Naturfilmer Jan Haft ein weiteres heimisches Biotop und schildert in tollen Bildern das bedrohte, vielseitige Leben von Flora und Fauna auf einer Wiese.
Jan Haft ist bekannt dafür, seine Filme mit großem technischen Aufwand und modernster Kameratechnik zu realisieren, damit der Zuschauer der Natur so nah als möglich kommt. Das gelingt dem im oberbayerischen Isental beheimateten Filmemacher auch mit „Die Wiese“. Dank hochauflösender Bilder sowie beeindruckender Zeitlupen-, Zeitraffer- und Makroaufnahmen wird der Betrachter regelrecht zu einem Bestandteil dieses vielfältigen Habitats. So kommen wir in „Kontakt“ mit einer Fülle an unterschiedlichsten Lebewesen, denen Haft aus dem „Schattendasein“ der dicht bewachsenen Graslandschaften verhilft.
 

 

Once again – Eine Liebe in Mumbai

Indien, Deutschland 2018, Spielfilm, 98 min, ab 6 Jahren
Regie: Kanwal Sethi, mit Neeraj Kabi, Bidita Bag
Tara, die verwitwete Mutter zweier erwachsener Kinder, führt ein kleines Restaurant. Der berühmte Filmstar Amar ist einer ihrer Kunden, dem sie täglich Mahlzeiten ausliefert. Tara hat ihn bisher nur auf der großen Leinwand gesehen - persönlich haben sie sich noch nicht getroffen. Ein zufälliges Telefongespräch wird zum Ritual zwischen den beiden, und sie verbringen Stunden am Telefon, ohne den Mut für ein Treffen zu finden. Beide sind sich der Unmöglichkeit einer realen Beziehung bewusst und haben Angst davor, die um sich gezogenen Schutzwälle zu erweitern. So leben sie in ihren jeweiligen sicheren Sphären. Bis sich Amar eines Tages aufmacht, Tara zu treffen...

Was folgt, ist die poetische Reise zweier einsamer Herzen durch die 15 Millionen-Seelen-Stadt Mumbai.

 

 

Peter Pfister – Der Pferdemann

Deutschland 2019, Dokumentation, 105 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Monika Agler
Pferde sind seine Passion. Passion, Partnerschaft und Begeisterung sind sein Markenzeichen: Peter Pfister ist Pferdemann durch und durch und aus der aktuellen Pferdeszene kaum wegzudenken. Das Stuttgarter Filmteam um Monika Agler hat Peter Pfister über vier Jahre begleitet. Angereichert mit Filmmaterialien und Fotodokumenten aus teilweise mehr als vier Jahrzehnten ist ein bemerkenswertes Portrait dieses außergewöhnlichen "Horseman" endstanden.

Angereichert mit gesammelten Filmmaterialien aus über zwei Jahrzehnten und Fotodokumentationen bis zurück in seine Kindheit, nimmt dieser Film den Zuschauer mit in die faszinierende Welt von Peter Pfister und den Pferden.

 

Monsieur Claude 2

Frankreich 2018, Komödie, 99 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Philippe de Chauveron, mit Christian Clavier, Chantal Lauby
Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude und Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Herkunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien bzw. China bzw. Indien bzw. Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.
Fortsetzung der französischen Multikulti-Familien-Komödie, die fast vier Mio. Zuschauer in die deutschen Kinos lockte. Die Besetzung und Crew um Regisseur Philippe de Chauveron und dem Darsteller des Titelhelden Christian Clavier meldeten sich zurück für den Spaß, der Rassismus und Vorurteile aufs Korn nimmt in einem gutmütigen Mainstreamkomödie. Im Heimatland Frankreich wurde sie bereits von über sechs Mio. Kinogängern gesehen.



Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

Schweiz, Irland 2018, Spielfilm, 111 min, ab 6 Jahren
Regie: Julian Schnabel, mit William Defoe, Rupert Friend
In Paris hat sich der aufstrebende Maler Vincent van Gogh einen Namen als Avantgardist gemacht, und er hat sich mit Gauguin und anderen Malern angefreundet. 1881 entschließt er sich dennoch, nach Arles zu gehen. Die südfranzösische Kulisse beflügelt seine Kreativität, van Gogh findet endlich zu sich selbst als Maler. Aber der Höhenflug dauert nicht lange: Depressionen und Krisen treiben den Künstler in die Selbstzerstörung. Vielleicht ist ein Künstler der Richtige, einen Film über einen Künstler zu drehen. Zumal es dem Maler und Filmemacher Julian Schnabel in „Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit“ weniger darum geht, einen klassischen biographischen Film zu drehen, als einen filmischen Weg zu finden, den besonderen Blick zu verstehen, den van Gogh auf die Welt hatte. Ein außerordentlicher Film über einen außerordentlichen Maler.

 

Christo – Walking on Water

Italien, USA 2019, Dokumentation, 105 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Andrey Paounov
Der bulgarisch-amerikanische Künstler Christo ist berühmt für seine Aufsehen erregenden Installationen, wie etwa die Reichstagsverhüllung in Berlin. Seine spektakulären „Floating Piers“ im norditalienischen Iseo-See zogen im Sommer 2016 mehr als eine Million Menschen an. Fasziniert von seiner Idee „über Wasser zu wandeln“ spazierten Besucher aus aller Welt über drei Kilometer lange schwimmende Stege, die mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogen waren. Im Stil von Cinema Verité blickt die spannende Doku des bulgarischen Regisseurs Andrey M. Paounov hinter die Kulissen und verfolgt die turbulente Entstehungsgeschichte dieses gigantischen Projekts samt Hürden, Erfolgen und Widerständen. Dabei entsteht ein feinfühliges Porträt des 81jährigen legendären Ausnahmekünstlers, der unterstützt von seinem Neffen, nun ohne seine verstorbene Frau Jeanne, weiterarbeitet. Ein sinnliches Kinoerlebnis, nicht nur für Kunstliebhaber.

 

Renzo Piano – Architekt des Lichts

Spanien 2018, Spielfilm, 65 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Carlos Saura
Der Architekt Renzo Piano - ein Genie unserer Zeit.

Der Regisseur Carlos Saura - ein weiteres Genie unserer Zeit.

Der gefeierte spanische Regisseur Carlos Saura dokumentiert die Geburt des Centro Botín in Santander, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano, dem Mann hinter weltbekannten Gebäuden wie dem Centre Pompidou in Paris, dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem New York Times Tower in Manhattan, und The Shard in London. Saura begleitet Piano durch die verschiedenen Entstehungsphasen des Gebäudekomplexes, vom Entwurf bis hin zum Bau. Dabei entsteht zwischen den beiden Männern ein intensiver Dialog über Kunst, den kreativen Schaffensprozess, und die soziale Funktion von Schönheit.

 

Der junge Picasso

Großbritannien 2018, Spielfilm, 91 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Phil Grasky
„Im Herbst 1907 zeigte ein junger spanischer Maler seinen Freunden in Paris ein neues Gemälde. Sie waren so entsetzt, dass er die Leinwand wieder einrollte und das Gemälde zehn Jahre unter Verschluss hielt.“ Mit diesem geschickten Vorgriff beginnt Phil Grabskys Dokumentation „Der junge Picasso“, die etliche Jahre früher einsetzt und erzählt, wie aus einem talentierten Maler das Genie seiner Zeit wurde, das seiner Zeit schließlich so weit voraus war, das selbst seine avantgardistischen Freunde geschockt waren.
Dokumentation über Picassos frühe Jahre und die drei Städte, die sein Werk geprägt haben: Malaga, Barcelona und Paris. Besonderes Augenmerk legt Regisseur Phil Grabsky dabei auf Picassos Erziehung und Ausbildung, die eine Erklärung für seine außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen bietet. Auch Malaga, Barcelona und Paris besucht Grabsky und zeigt in Zusammenarbeit mit den dortigen Picasso-Museen, welche Werke Picassos in diesen Städten jeweils entstanden sind. Außerdem beleuchtet Grabsky noch zwei der wichtigsten frühen Schaffensperioden Picassos, nämlich die sogenannte Blaue Periode und die Rosenzeit, eine Phase im Leben des Künstlers, die schlussendlich in einem der meist kritisierten Gemälde der Kunstgeschichte gipfelt: „Les Demoiselles d'Avignon“.